Johannes B. Kerner wirft Eva Herman aus seiner Sendung

10.10.2007 | 08:36 |   (DiePresse.com)

Die Ex-NDR-Moderatorin distanzierte sich nicht ausreichend von ihren Äußerungen zur Nazizeit. Vor laufender Kamera musste sie die Sendung verlassen.

AP (Fritz Reiss)

Vor laufender Kamera schloss Moderator Johannes B. Kerner die umstrittene Autorin und Ex-Moderatorin Eva Herman aus seiner Gesprächsrunde aus. Der Eklat geschah zwar während der Aufzeichnung der ZDF-Talkshow, diese ist aber samt der Szene ausgestrahlt worden, in der Herman das Studio verlässt.

Zuvor hatte Kerner fast 50 Minuten lang immer wieder gefragt, ob Herman ihre Äußerungen zu den familiären Werten im Nationalsozialismus heute so wiederholen würde. Diese Aussagen waren auch der Grund dafür, dass die 48-Jährige vom NDR gefeuert wurde.

"Ich verabschiede mich von Eva Herman"

Die Autorin wich mehrfach aus und ergänzte: Wenn man nicht über Familienwerte der Nazis reden dürfe, könne man auch nicht über die Autobahnen sprechen, die damals gebaut wurden. Zudem sagte sie, dass man nicht mehr über deutsche Geschichte reden könne, ohne sich zu gefährden. Daraufhin zog Kerner einen Schlusstrich: "Ich entscheide mich für die anderen drei Gäste und verabschiede mich von Eva Herman."

Die drei weiteren Gesprächspartner, Schauspielerin Senta Berger, Ex-Talkmasterin Margarethe Schreinemakers und der Komiker Mario Barth, hatten zuvor Unmut über den Verlauf des Gesprächs zwischen Kerner und Herman geäußert. Es sei müßig über ein Buch zu reden, das die anderen Gesprächspartner nicht gelesen hätten, sagte Berger.

EPA (ZDF, Wolfgang Lehmann)

Was steht hinter den Äußerungen?

"Ich wollte wissen, was Eva Herman wirklich denkt", sagte Kerner nach der Aufzeichnung der Sendung der "Bild"-Zeitung (Mittwoch). "Als ich gemerkt habe, dass sie ihre missverständlichen Äußerungen nicht aufklären kann, habe ich sie freundlich verabschiedet."

Der Historiker Professor Wolfgang Wippermann, der als Experte in die Sendung geladen war, sagte zu "Bild": "Als sie (Herman) plötzlich über Autobahnen bei Hitler sprach, war das Gejohle im Publikum groß. Dabei gerät sie mit ihrer Terminologie in eine problematische Ecke". Schreinemakers zeigte sich gegenüber der Zeitung entsetzt von dem Auftritt Hermans: "Bisher dachte ich immer, sie habe sich nur missverständlich geäußert". Nun habe die frühere Tagesschau-Sprecherin aber "mit weiteren Argumenten ihre Positionen bewahrt, die ich in keiner Weise nachvollziehen kann", sagte Schreinemakers.

Entnazifizierung: Familie als Opfer

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwoch) berichtete unterdessen, dass Herman Klage beim Amtsgericht Hamburg gegen ihre Kündigung durch den Norddeutschen Rundfunk (NDR) eingereicht haben soll. Der Sender hatte die Zusammenarbeit mit der Moderatorin nach ihren missverständlichen Äußerungen beendet. Bis dahin hatte sie dort unter anderem die Talkshow "Herman und Tietjen" moderiert. "Wir sehen Frau Hermans Klage auf Fortbestand des Beschäftigungsverhältnisses sehr gelassen entgegen", hieß es der Zeitung zufolge beim NDR.

Herman hatte Anfang September bei der Vorstellung ihres Buches "Das Prinzip Arche Noah. Warum wir die Familie retten müssen" über familiäre Werte und Nationalsozialismus gesprochen. Sie hatte erklärt, im Dritten Reich sei "vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler". Einiges sei aber auch gut gewesen, "zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter". Der NDR erklärte, Herman habe im Gespräch ihre in der "Bild am Sonntag" zitierte Erklärung bestätigt, wonach "Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden". (Ag./Red.)


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107 Kommentare
 
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Von Gast: Margot am 15.10.2007 um 10:42

Senta Berger ging und ging nicht

Youtube nachzugucken:...Völlig belangloses Gespräch über Kindergartenplätze... plötzlich Senta Berger: ich muss jetzt gehen, ich geh jetzt gerne....warum ist sie sitzengeblieben und nicht gegangen? Danke Schreinemaker, danke Berger, danke Barth! Das war Höchstleistung - Mobbing Live-

Von Gast: Horst am 13.10.2007 um 15:24

Kerner - Sendung/höchste Einschaltqote

Es hätte gereicht, wenn Kerner vor der Sendung allein mit Eva Hermann ein ausführliches Gespräch geführt hätte! Er wollte vermutlich aber partout nicht auf die hohen Einschaltquoten durch Hermann verzichten. Keiner ist so blöd, dass er dieses dumm inszenierte Kasperletheater nicht durchschaut hätte.

Von Gast: Br.Johannes-Marcus am 11.10.2007 um 22:28

Glaubwürdigkeit

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich gehe davon aus, das Sie mir zustimmen, wenn ich in den Raum stelle darf, dass eine Mediensache eigentlich die Wahrheit beinhalten sollte.
Weil ich dies immer mehr vermisse und weil dadurch insgesamt schweren Schaden dem Land, Personen und Gruppen zugefügt werden, Gruppen und Personen gegeneinander aufgebracht werden, stellt sich mir die Frage: Wohin das noch führen soll und wer dafür letztentlich die Verantwortung übernimmt.
Wer ist bereit einzulenken und die Wahrheit genau so laut zu proklamieren, wie die Unwahrheit öffentlich getreten wurde.

Kann man Medien, die Unwahrbeiten verbreiten noch ernst nehmen, weiter empfehlen?

Zum Thema haben wir einen Kommentar in unserem Glaubensforum. Wir laden Sie ein, sich von der Wahrheit zu überzeugen:
http://www.br-thomas-apostolat.de/Forum/cgibin/forum/YaBB.cgi?num=1191943152/7#7

Über eine Rückantwort würden wir uns ganz sicher freuen!

Mit freundlichem Segensgruß
Br.Johannes-Marcus (FJM)
htt

Von Gast: peter r. am 11.10.2007 um 17:00

wer hat dies geschrieben?

was hat der gehört?oder,was wollte er hören?"es ist eine schande!

Von Gast: jirec am 11.10.2007 um 13:24

Meinungsfreiheit

Ich bin entzetzt wie die Meinungs- und Redefreiheit in Deutschland beschnitten wird.
Es sollte eine Schande für alle Medien im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus sein.
Kerner gibt sich da für ein schmutziges Geschäft her.Hat er das notwendig?
Eine freie Meinung aus Wien,hinter der ich jederzeit stehe

Antworten Von raeter am 12.10.2007 um 08:49

Re: Meinungsfreiheit

wir erleben genau das gleiche Medienspiel mit der kosovarischen Familie

die Ebene ist eine andere

der sogenannte libarale, offene goodie (Gutmensch ist ja belastet) ist in allen Schlüsselpositionen der Medien angekommen und wird von Sozialarbeitern (in Kirchen, Vereinen, NGOs medial begleitet). Die spielen mit der zahlenden Mehrheit PingPong und feige Politiker - bein denen sich auch einige und nicht zuwenige dieser Exemplare aufhalten - machen mit.
Gegen das Volk.

(siehe auch EU Verfassung, Globalisierungsdebatte). Es ist eine asymetrische Diktatur geworden.


Von Gast: FLF am 11.10.2007 um 10:19

AN ALLE: Autobahn-Klarstellung

AN ALLE:
Die Behauptung des Autobahnbaus zwecks Waffentransports gen Osten ist NICHT KORREKT. Warum? Weil man massenweise schweres Gerät nicht per LKW tausende von Kilometer weit transportiert. Schon garnicht im 2Wk. Oder glaubts, der Speer hätte 40t- Panzer mit dem LKW 2000km weit transportieren lassen oder 5000 Mann Infanterie mit Bussen von Köln nach Kursk an die Front gekarrt? So was machte man damals wie heute mit der Eisenbahn. Also, dass nächste Mal Infos einholen und ein wenig nachdenken. MfG. FLF

Antworten Von Geli am 14.11.2007 um 18:10

Re: AN ALLE: Autobahn-Klarstellung

Jetzt warte ich nur noch darauf, dass mir
jemand aufschwatzen will, dass die Autobahnen im Dritten Reich nur gebaut wurden, damit Rollschuhfahrer leichter an Friedensprozessionen teilnehmen können.
Noch genauer nachdenken, vielleicht gewinnen wir dann endlich ein zutreffendes Bild.

Von miss chief am 11.10.2007 um 04:28

vergleich

ich kann nicht umhin den fall eva herman mit dem fall des deutschen iranischen fußbalspielers zu vergleichen. die eine wird öffentlich als 'nazi' bloßgestellt, weil sie sie den begriff 'gleichschaltung' (völlig zurecht und passend) verwendet hat, der andere weigert sich aus politischen gründen an einem spiel gegen israel teilzunehmen (iran wünscht die auslöschung israels) und von allen seiten strömt dem buben warmes verständnis und solidarität entgegen.

hier läuft gewaltig was aus dem ruder !

woher kommt dieser rassismus den autochtonen deutschen gegenüber ???

das einzige worauf ich mich freue sind die dämlichen gesichter der linken wenn sie draufkommen, dass islam doch nicht 'liebe' bedeutet, sondern unterwerfung ;)

Von Gast: sugo am 10.10.2007 um 23:47

Unglaublich!

Wie kann "Die Presse" schreiben, dass sich Eva Herman nicht ausreichend von NS-Aussagen distanzierte? Jeder der die Sendung gesehen hat, wird bestätigen können, dass sie gerade das die ganze Zeit tat - genauso wie sie es vor der Sendung in Stellungnahmen immer wieder getan hatte. Ich habe die Presse für seriöser gehalten. Schade, dass Berichte einfach ungeprüft übernommen wurden. Was hier gegen Frau Herman betrieben wurde, erinnert schlicht an die Berichte über die Inquisition der katholischen Kirche.

Von Gast: Tobi am 10.10.2007 um 22:12

Wortverdreherei

Ich habe mir die Sendung jetzt auch mal angeschaut. Ich finde es nicht in Ordnung wie der Eva Hermann die Worte im Mund herumgedreht wurden. Anstatt wirklich eine richtige Diskussion zu führen, ist man immer wieder auf das alte Thema zurückgekommen. Mir kam es so vor als wolle man unbedingt ein "Ich habe unrecht und mein Vergleich war nicht in Ordnung" aus der armen Frau rauspressen. Jedes Wörtchen wurde rumgedreht bis es so passte wie man es wollte. Hat sie denn nicht oft genug betont, dass sie sich vom 3.Reich distanziert und kein Nazi ist?! Ich finde es schlimm, dass niemand irgendetwas über unsere Vergangenheit sagen darf, ohne gleich die Zielscheibe der Medien zu sein.
Gleich wird man in die rechte Ecke gestellt, oder es wird an unsere Vergangenheit erinnert. Sobald man mal nichts mehr hört, was das Naziregime und unsere Vergangenheit betrifft, wird das Thema wieder künstlich hochgepuscht
Und, dass das Familienbewusstsein früher stärker war als heute, dessen bin ich mir sicher!

Antworten Von Gast: ojeojeoje am 11.10.2007 um 12:03

Re: Wortverdreherei

Warum hat man ihr denn diesen Satz, "Ich habe unrecht und mein Vergleich war nicht in Ordnung" nicht rauspressen können?

Von Gast: rck am 10.10.2007 um 21:40

Tribunal der Selbstgerechten

Wenn wir schon selbst zu blöd sind, dieses Thema rational zu behandeln, so holen wir uns doch die Meinung des gescheiten Juden Henryk Broder aus Spiegel Online. Als excellenter Kenner der deutschen Seele berichtet er uns über diese Lehrstunde über den Zustand der deutschen Debatte über das 3. Reich.

Von woizi am 10.10.2007 um 19:18

Das Fähnchen nach dem Wind hängen

Der Sturm bläst und das Fähnchen richtet sich danach.
Heute: Muttersein, Familie, Kinder und eheliche Treue hat keinen Wert.
Wer sagt: Muttersein, Familie, Kinder und eheliche Treue ist das Wertvollste überhaupt, der wird als verrückt verstoßen.
Um den Familienmenschen, der die Person in den MIttelpunkt stellt, geht es.
Blöd ist, dass in die Diskussion die Nazizeit eingeflochten wird, denn da läuft jeder mit seiner Brille durch die Gegend: Wahnsinnige.
Wenn man aber in unserer Zeit, den Unwert des Mutterseins mit der hochgejubelten Sicht der Mutter im Nazireich kritisiert, dann ist das leider in der Medienwelt Glatteis, da dort nicht Fakten, sondern Gefühle zählen.
Besser wäre es gewesen, Frau Hermann hätte die wertvolle Sicht der Mutter in Italien als Kritik gegen die Verachtung der mitteleuropäischen Mütter herangezogen. Denn so eine italienische Mama, vor der der Mann erzittert, ist doch das Bild der selbstbewussten Frau.

Zukunft: lauter geschminkte Karrierezicken

Von Gast: Baldur am 10.10.2007 um 18:56

Differenzierung

Man mag von Eva Hermann halten, was man will. Letztlich geht es in dieser Diskussion auch nicht allein um diese Frau, sondern um die Frage, wie wir mit der NS-Vergangenheit umgehen.
Mann kann meiner Meinung nach nicht jede soziale Maßnahme des NS-Staates nur deshalb als "schlecht" bezeichnen, weil sie womöglich schlimmen Zielen diente.
Genauso, wie man umgekehrt niemals eine Maßnahme automatisch als "gut" bezeichnen kann, nur weil sie guten Zielen dient (nach dem Motto: Der Zweck heiligt die Mittel).
Dass diese Differenzierung bei uns nicht möglich ist, finde ich bedenklich, weil sie eine wirklich gebotene gründliche Aufarbeitung der Geschichte verhindert.
Dass Eva Hermann dann von einigen Medien sogar noch in das Nazi-Eck gestellt wird, führt nur zu einer weiteren sinnlosen Polarisierung.

Von Gast: Versuch am 10.10.2007 um 18:52
Antworten Von miss chief am 11.10.2007 um 04:30
Von Geli am 10.10.2007 um 18:51

Nachilfe für Frau Eva Herman

Bedauerlich in der Sendung war unter anderem, dass niemand in der Runde Frau Hermn erklären konnte, warum ihr Hinweis auf die Autobahen so missver-ständlich aufgenommen wurde. Empörung hilfe da nicht weiter. Dabei hätte doch durch eine rasche Aufklärung Frau Herman ihre fragwürdige Hinweise und Vergleiche verdeutlicht werden können. Wenn man schon von Autbahnen in der Nazizeit spricht, so sollte doch nicht unerwähnt bleiben, dass sie auch in der Absicht gebaut wurden, den geplanten Krieg im Osten rascher mit Waffen versorgen zu können. Die Angst vor Verharmlosungen bei Bemerkungen zum Dritten Reich ist immer noch groß. Frau Herman ist das leider nicht bewusst.
An anderer Stelle wurde zum Beitrag bemerkt, es war nicht alles schlecht vor 1945. Ja, es war alles schlecht. weil die Motivationen und Beweggründe für das Handeln der Nazis aus verbrecherischem Geist hervorgegangen sind. Viele haben nicht rechtzeitig, manche auch gar nicht
die bösartigen Ziele der Nazis durchschaut. K. Cervik

Antworten Von Ratio am 11.10.2007 um 10:37

Re:

Clever. Hitler baute eine Autobahn von Stuttgart nach München und eine von Frankfurt nach München und Berlin. Ein Indiz, dass er den Osten überfallen wollte. So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

Antworten Von ulrich1913 am 10.10.2007 um 21:44

Re: Nachilfe für Frau Eva Herman

frau herman wollte eben mit einem alten und wirklich an einfacher verständlichkeit nicht mehr zu überbietenden beispiel zeigen, dass nicht sachen und einrichtungen an sich schlecht sind, sondern das, was man mit ihnen macht. deswegen fahren heute nicht nur neonazis auf bundesdeutschen autobahnen, und deswegen nehmen auch nicht nur neonazistische frauen den kündigungsschutz in der schwangerschaft und die schutzbestimmungen für wöchnerinnen (die zb in der nazizeit eingeführt wurden) in anspruch. aber gegen absichtliches unverständnis ist eben doch kein kraut gewachsen.

Von Gast: Bussibär am 10.10.2007 um 18:38

30er Jahre

Die heutigen Medien sind politisch völlig von der Vergangenheitspolitiker der letzten zwanzig Jahren bestimmt. Sie merken dabei leider nicht, wie sie sich dadurch selbst zunehmend jenen des Dritten Reiches annähern. Dabei geht jede intellektuelle Distanz verloren. Und je mehr diese Distanz verloren geht, desto größer die Gefahr, dass sich die Geschichte in der einen oder anderen Weise wiederholt. Die Möglichkeiten des Totalitarismus sind heute ein vielfaches von dem, was dem Dritten Reich zur Verfügung stand.

Von Gast: Kain Nazi am 10.10.2007 um 18:13

Wo gibt es nur Licht oder Schatten?

Zu diesem ganzen empörten Gequatsche fällt mir ein Zitat von Marshall Mc Luhan ein, das ich vor kurzem in "die Presse" gelesen habe.
Moralische Empörung ist eine der gängigsten Methoden, um einem Idioten Würde zu verleihen.
Nehmen sie sich also bei der Nase, Hr. Kerner, auch wenn ihnen die provozierte Aktion viel Publicity und Quote brachte. Wie praktisch für alle anderen Massenmörder dieser Welt, dass es Nazideutschland gab. In seinem Schatten ist leicht gut sein. Dagegen verblasst jede andere Schweinerei.
Würden die millionenfachen Morde der Amerikaner und ihrer Freunde, der Israelis, (um nur zwei der schlimmsten Kriegsverbrecher zu nennen) in ihren unsäglichen und völlig überflüssigen Angriffskriegen, die sie nahezu unbehelligt vor den Augen der Weltöffentlichkeit begehen, ebenso scharf kritisiert wie der Nazionalsozialismus, dann würde so manchem der Hamburger oder Falafel im Hals stecken bleiben.
Ich sage lieber nicht "Adieu", bestimmt hat auch Adolf Hitler einmal so gegrüßt.

Von Gast: Kominform am 10.10.2007 um 18:10

Honni, schau oba!

Na also, geht doch. Beim ORF schmeißt der Wolf anfangs der Sendung alle raus, singt die Internationale und verliest dann das Kommunistische Manifest. Anschließend diskutiert Gusi mit dem nordkoreanischen Botschafter über die Mao-Bibel. Und das ist gut so!

Von Gast: elbeastoh am 10.10.2007 um 17:43

auch wenn vieles

hier im forum eher grauslich zu lesen ist, ist: "Der NDR erklärte, Herman habe im Gespräch ihre in der "Bild am Sonntag" zitierte Erklärung bestätigt, wonach "Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden"." wohl tendenziell vollkommen richtig...

Von Helmut Magnana am 10.10.2007 um 16:57

Die Dame ist ein hoffnungsloser Fall!

Die sog. "Wertschätzung" der Nationalsozialisten für die deutschen Mütter bestand u.a. darin, daß sie ihnen die Söhne wegnahmen und an die Front schickten! Die Ehemänner ebenfalls. Und eine solche Grundeinstallung nennt die Frau Herrman auch noch "vorbildlich"! Und daß noch heute, über 60 Jahre nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches, überhaupt noch irgendwer die Argumentationsklamotte von der "Autobahn" vom Misthaufen der Geschichte holt, hätte ich einfach nicht mehr für möglich gehalten! Da fragt man sich freilich, wie es dieser Dame gelang, ihre wahre Gesinnung über eine so lange Zeit vor der Öffentlichkeit zu verbergen! Daß ihre Retroeinstellung zur Rolle der Frau in der Gesellschaft schon bisher unglaubürdig war in Anbetracht ihres eigenen Lebensentwurfes als zweimal geschiedene KARRIEREFRAU genügte der kämpferischen Blonden offenbar nicht. Sie kramte in der Vergangenheit und holte die völlig falschen Zeugen für ihre krausen Theorien in die Gegenwart. Dumm gelaufen, liebe Eva...

 
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