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Europas Sehnsucht nach einem eigenen Obama

23.07.2008 | 18:09 |  CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Plötzlich kommt da einer zu Besuch, der gut reden kann, cool und zuversichtlich ist. So einen hätten wir auch gern.

Ganz Europa liegt im Obama-Fieber. Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten löst eine Begeisterung aus, von der seine grauen Zunftgenossen auf dem Alten Kontinent nur träumen können. Welcher europäische Politiker wäre imstande, in der Fremde zehntausende Zuhörer anzulocken, wie das nun Barack Obama (bei Schönwetter) vor der Berliner Siegessäule gelingen wird? Nicht einmal Kolping-Heime könnten die meisten Amts- und Anzugträger jenseits ihrer eigenen Landesgrenzen füllen, wobei vermutlich auch John McCain Probleme hätte, über Dorfplatzgröße hinauszukommen.

Man wäre nicht wirklich gespannt, was einem die Merkels, Faymanns und Molterers zu sagen hätten, rechnete mit öden Technokratenformeln oder vorgestanzten Polemiken. Zugegeben: Auch Obama bleibt oft wolkig, wechselt Positionen wie der Wind die Himmelsrichtung. Doch er reißt mit, die meisten seiner Berufskollegen ziehen einfach nur runter. Vorwahlkämpfe sind da ein gutes Aufputschmittel, das zeigte sich auch in Frankreich. Sie entfachen Interesse für Politik und eignen sich als Ausleseverfahren, um Langweiler und Dummschwätzer auszusieben. Aber das erklärt den Unterschied noch nicht.

Eine der Errungenschaften Obamas ist, dass er in seiner kurzen Karriere die politische Rede zu neuem Leben erweckt hat. Als er sich etwa grundsätzlich zur Rassenfrage äußerte, haben sich abertausende Menschen rund um den Globus die seitenlange Niederschrift der Rede aus dem Internet heruntergeladen. Mittlerweile sind Hörbücher mit den Ansprachen des Senators aus Illinois erschienen. Erstaunlich nach Jahrzehnten, in der Politiker sich und ihr Publikum auf schmale fernsehgerechte Kost, auf Soundbites, abgerichtet haben.

Plötzlich bricht da eine Sehnsucht nach größeren Zusammenhängen durch, wenn sie mit Leidenschaft vorgetragen sind. Und Obama ist eben nicht nur ein Meister des gesprochenen Worts, er nützt diese Fähigkeit, um zu differenzieren. Das unterscheidet ihn von US-Präsident Bush, der eingestand: „Ich mache keine Nuancen.“ Es hebt ihn von hiesigen Geisteszwergen ab, denen nichts anderes übrig bleibt, als zum Dreschflegel zu greifen, weil ihnen für eine elegantere Auseinandersetzung die Worte fehlen.

Dem überwiegenden Teil europäischer Politiker mangelt es an beidem: an rhetorischem Talent und am Mut zum Pathos. Das mag kulturell bedingt sein: Amerikaner werden schon in guten Kindergärten und Schulen zur selbstbewussten Rede erzogen. In Österreich erlernen dieses Handwerk nicht einmal angehende Juristen, außer sie belegen ein entsprechendes Wahlfach. Partei- und Gewerkschaftsakademien sind die einzigen Institutionen, die Redner heranbilden. Die Ergebnisse sind nicht überzeugend. Obama übrigens hat sich Tricks von seinem Prediger abgeschaut; auch das wäre hierzulande nur wenig beflügelnd.

Pathos ist in Europa, mit der Ausnahme Frankreichs, tabu. Schade, denn dadurch vergeben Politiker die Chance, Botschaften, wenn sie denn welche hätten, emotional aufzuladen. Stattdessen sprechen sie hartnäckig Regionen des Gehirns an, die nahe dem Schlafzentrum angesiedelt sind.

Überhaupt haftet in Österreich und Umgebung dem Redner der Ruf des Verführers und Rosstäuschers an. Das hat vermutlich mit schlechten rauschhaften Erfahrungen in der jüngeren Geschichte zu tun, aber auch mit einer Tradition des Obrigkeitsdenkens, die sich zu einer völlig unterentwickelten Debattenkultur versulzt hat.

Es gibt noch etliche andere Facetten, die Obama herausstechen lassen: vor allem seine authentische Natürlichkeit. Er inspiriert durch sein Leben, tritt als zuversichtlicher Versöhner auf, wie ein völkerverbindender Koloss, der mit einem Bein im Amerika seiner weißen Mutter und mit dem anderen im Afrika seines schwarzen Vaters steht. Mit seinen 46 Jahren ist Obama der erste große Politiker, der dem Lebensgefühl einer neuen Generation Ausdruck verleiht, die mit den Kulturkämpfen der 68er nichts mehr am Hut hat. In einer Zeit angepasster Erstarrung spricht er wieder von Wandel. Das hat man mit dieser Überzeugungskraft schon lange nicht gehört. Obama hat einen coolen Spartakus-Aufstand der Café-Latte-Trinker und iPod-Hörer ins Rollen gebracht. Natürlich nervt sein Messiasgehabe. Natürlich wird auf die Euphorie die Enttäuschung folgen, wobei das jetzt schon so viele Kommentatoren geschrieben haben, dass die Enttäuschung gar nicht mehr so groß sein kann.

Egal, ob Obama die Wahl gewinnt: Er wird Legionen Nachahmer finden. Bitte kopiert mehr als nur seinen Slogan! „Yes, we can“ zu säuseln, ist zu wenig.

Das Phänomen Obama Seiten 1 und 2


christian.ultsch@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.07.2008)


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29 Kommentare
 
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Von Wolfgang22 am 25.07.2008 um 01:16

Europa wird noch lange warten müssen,

... denn hier gibt es keine direkten Wahlen und Leute wie Obama hätten hier keine Chance. Pech für Hillary - in der EU wäre sie noch immer Präsidentschaftskandidatin - und unsere Kommissarin heisst Benita Ferrero Waldner.

Antworten Von leokoller3 am 25.07.2008 um 05:00

Re: Europa wird noch lange warten müssen,

Jede Frau mit ein wenig Selbsrespekt haette den Bill in die Wueste geschickt. Die Hillary hat sich ihn nur als Wahlkampfhelfer und -sponsor behalten. Diese Frau ist unter jeder Kritik. Mir persoenlich graust vor ihr.

Von Helmut Magnana am 24.07.2008 um 19:45

Nach Bush MUSS einfach jeder brillieren!

Nach acht Jahren lähmender Geistlosigkeit unter George Bush MUSS einfach jeder im Vergleich zum Noch-US-Präsidenten zumindest verbal brillieren. Bei dem hatte man leider stets den Eindruck, daß er noch nie wirklich wußte, worüber er redete; irgendwie lelbte der Double-W in einer gaqnz eigenen Welt.

Obamas Faszinosum besteht also zunächst wohl darin, daß er der freien Rede mächtig ist. Aber das alleine macht noch keinen guten Politiker. Den wohlfeilen Begriff "Wandel" hat er noch nie genauer präzisiert. Die militärische Schwerpunktverlagerung vom Irak nach Afghanistan kann doch, bitte schön, nicht alles sein?

Auf ökonomischem Gebiet gäbe es natürlich vieles umzukrempeln. Aber die US-Wirtschaft wieder flott zu bringen, kostet enormes Geld. Geld, daß noch immer (und unter Obama vielleicht noch mehr?) im Irak und in Afghanistan buchstäblich in den Sand gesetzt wird. Doch an einen militärischen Rückzug wagt auch Obama mit Blick auf die konservativen Wähler nicht zu denken.

Von Gast: Sieh da am 24.07.2008 um 17:34

Schon die antiken Orakel

haben sich ein Hintertürchen für nachher offengehalten.

Insoferne ein netter Satz:

"Natürlich wird auf die Euphorie die Enttäuschung folgen"

Anderseits: Was ist das Risiko?


Von Gast: Mary am 24.07.2008 um 16:51

Wer kränkelt?

War es zuerst das Hillary Clinton-Fieber, ist es nun das Obama-Fieber und befallen hat es nur so manche Medien bzw. Journalisten. Ansteckend ist es nicht. McCain wird vermutlich gesund bleiben.

Von HerrBridge am 24.07.2008 um 14:51

"Cool"? Wie waere es mit "ehrlich"?

Sie Journalisten sind wirklich in Ohnmacht mit Liebe fuer Obama gefallen!

Der Mann ist nicht einmal ehrlich. Er hat keine festen Meinungen, wer wackelt hin und her, um immer gut in den Umfragen zu stehen. Er hat ein taosendundvierzig Mal--Sonntags--zugehoert und zugestimmt, als sein Freund und Pfarrer sein Rassen/Amerikahass geschrien hat. Er haelt als guter Freund ein Mann, Willam Ayers, der frueher Terrosistbomber war. Seine Frau ist nur kurzlich stolz auf ihre Heimat geworden, denn ihr Mann koennte Praesident werden. Er hat staendig Praesident Bush fuer den Iraqkrieg kritiziert, aber jetzt, dass er drueben ist, jetzt aber erkennt er nicht nur den Erfolg des Kriegs an--er will die Truppen weiter an Afghanistan leiten!
Und Sie, Herr Ultsch, wollen das alles als "cool" bezeichnen--dazu, wollen Sie auch genau so was wie diese Falschheit fuer Ihre Europa? Eine Kreatur der Presse ist er--wegen Ihnen und bei mir in ein Fabeltier gezaubert her gezaubert. Ist das "cool?" Gar nicht.

Von HerrBridge am 24.07.2008 um 14:10

Gerade

Herr Ultsch, aber bitte. Zuversichtlich ist JEDER Politiker, und "cool" hat gar nichts mit Staatkunst zu tun. Wie waere es mit "Ehrlichkeit", "Bestaendigkeit", und "Moral"?
Aber Sie wollen "cool" fuer Europa. Was ist "cool", was bedeutet das? Heisst das, eher europaisch anstatt amerikanisch? Ne..... Ist das, wenn jemand so wie ein Popstar ist? In der Naehe?
Tatsache ist, Obama is jemand, der als guter Freund einen Terrorist hat--William Ayers, der staendig sein eigenes Land verlacht. Als Pfarrer hat er einen Rassist, der staendig sein eigenes Land verlacht--und er sass dabei, und ueber eintausendundvierzig Mal sass er daneben und ganz ruhig zuhoert. Als Frau hat er eine Frau, die staendig ihr eigenes Land verlacht. Sein Wort ist nicht zu glauben--gestern hat er deklariert, dass er einen Gesetz aus seinem Bankingausschuss gesteurt hat--aber er ist gar nicht ein Mitglied der Senatbankingausschusses!
Rassenhass klever maskiert, ist "cool"; luegen ist "cool". Unamerikanisch....?

Von Rudolf Dangl am 24.07.2008 um 13:44

Nicht alle sehen das so

http://www.reuters.com/article/newsOne/idUSL2047833920080720

Von Gast: Walter am 24.07.2008 um 11:57

Wunderwuzzis gibt es nicht

Die Überschrift dieses Kommentars sollte besser lauten:
"Europas Sehnsucht nach einem eigenen Wunderwuzzi".

Von Ophicus am 24.07.2008 um 08:41

Toll

Ein sensationelles Schlußwort. Bitte ahmt mehr nach als nur seinen Slogan. Denn wie wir im Artikel schon dargelegt bekommen haben sticht Obama durch zwei Eigenschaften heraus: Rhetorik und Pathos. Damit kann er Emotionen wecken, Aufbruchsstimmung erzeugen.

Dass er kein überzeugendes oder konsequentes Programm hat, dass er auf diese Weise verkaufen muss ist uns nur einen Nebensatz wert. Aber potentielle Nachahmer sollten auch diesen Punkt genau kopieren. Emotionale Reden zu konkreten Themen und Detailfragen (Wir müssen die Steuern erhöhen!) kommen vermutlich gleich viel weniger gut an. Das Land braucht veränderung - dem stimmt jeder gerne zu. Wenn man dazu sagt welche Veränderungen man genau meint, dann ist der Kreis der Anhänger plötzlich kleiner. Und spricht man konkrete Maßnahmen an...

Es erinnert stark an "Life of Brian", als der verfolgte Brian sich als Prophet tarnt, inhaltsleere Floskeln vor sich hin stammelt und gerade durch diese nebulösen Aussagen die Zuhörer fasziniert.

Antworten Von Staatsphilosoph 2000 am 24.07.2008 um 10:51

Das Sprichwort:

"Mundus vult decipi. Ergo decipiatur!" = "Die Welt will betrogen sein, darum sei sie betrogen" (Gian Pietro Carafa, 1556)

ist in der heutigen Politik höchst aktuell.

Von Gerald am 24.07.2008 um 08:20

Obama? Danke, brauchen wir nicht -> wir haben schon Faymann

Ein weiterer Strahlemann der allen Leuten vorlügt was sie gerade hören wollen, ist wohl das letzte was wir brauchen können. Obama der seine Meinung im Wochentakt ändert, können sich die USA gerne behalten. Wir haben da schon Faymann bzw. hatten Gusenbauer. Die sind/waren genau der gleiche Typus (kommt vielleicht von dem amerikanischen Wahlkampfberater). Warum man von Obama beeindruckt sein sollte, ist mir jedenfalls unverständlich. Ich bevorzuge pragmatische Realpolitiker und keine Blender die allen alles versprechen.

Von Gast: BM am 24.07.2008 um 07:49

Egal

Tatsache ist, daß alle US-Präsidenten nach Washington Pfeifen waren (ja, auch Lincoln und Kennedy). Daran wird auch Obama nichts ändern.

Antworten Von Gast: mig29 am 24.07.2008 um 11:20

Re: Tatsache ist,

daß Sie sich als Oberpfeife deklariert haben.

Von Staatsphilosoph 2000 am 24.07.2008 um 00:42

Ist schon bekannt wer die Reden für Herrn Obama schreibt?

Doch sicher nicht er selbst, oder?

Antworten Von karletto0 am 24.07.2008 um 09:26

Re: Ist schon bekannt wer die Reden für Herrn Obama schreibt?

Da brauchen Sie nur "Die Presse" aufmerksam zulesen: "Im Sucher" s. 27!

Von democrates am 23.07.2008 um 23:32

Murmeltierkreislauf: Europas Sehnsucht nach einem eigenen Adolf.


Da kam einer der gut reden konnte.
Der cool und pathetisch zugleich und der zuversichtlich war. So einen wollten wir.

In seiner kurzen Karriere erweckte er die politische Rede zu neuem Leben.
Er vergab keine Chance, seine Botschaften, die er hatte, emotional aufzuladen.
Er war ein Führer.

Und er sollte Legionen Nachahmer finden.
Einer dieser sollte sich Hussein Obama nennen.

Plötzlich kommt da einer zu Besuch, der gut ... ???

PEUDALISMUS IN REINFORM!

Von Scifi am 23.07.2008 um 22:03

Nicht nachvollziehbar

Dass Obama in den USA gut ankommt, verstehe ich, schließlich ist jeder besser als Bush, und McCain hat den Makel, Republikaner zu sein. Die Begeisterung bei uns kann ich hingegen nicht nachvollziehen:
Erstens: Obama bietet nichts als Allgemeinplätze. Wird er mal konkret, ändert er seine Meinung ein paar Wochen später wieder. Er würde wahrscheinlich ein besserer Präsident als Bush, aber wie seine Politik tatsächlich aussehen würde, lässt sich nicht vorhersagen.
Zweitens: Obama bietet nichts als heiße Luft. Politiker wie ihn, die nur Wohlfühlphrasen dreschen, gibt es genug. Europa und die USA brauchen aber keine schönen Worte, sondern Antworten auf drängende Probleme: die USA Immobilienkrise, Krise in der Automobilindustrie, Irak, Iran, Afghanistan etc.; Europa Teuerung, Pensionen etc. Mit einem "Change" allein wird es nicht getan sein. Umso bedauerlicher, dass auch bei uns ein Faymann besser ankommt als ein Molterer.

Antworten Von leokoller3 am 25.07.2008 um 04:53

Re: Nicht nachvollziehbar

Naja, das ist so, weil der Faymann den Onkel Hans hat und der Molterer nur den Onkel Wolfgang.

Von Gast: Crusader am 23.07.2008 um 20:06

Dummschwätzer haben wir selber genug....

Obama ist nicht besser als Bush, Clinton, Reagan oder Carter.
Und kopieren braucht solche Gestalten wirklich keiner...

Von Gast: Merlin am 23.07.2008 um 19:32

Auch wenn der Vergleich hinkt, erinnert Obama doch stark an Gusenbauer,

welcher auch gezielt Erwartungen weckte, die selbst ein Wunderwuzzi nicht hätte erfüllen können.
Sollte Obama, was eher unwahrscheinlich ist, da der (wahlentscheidende) Mittlere Westen der USA fest in Händen der Republikaner ist, tatsächlich zum Präsidenten gewählt werden, wird die Enttäuschung, siehe Gusenbauer, seiner Anhänger und Wähler riesengroß sein.

Von Smith am 23.07.2008 um 19:26

Eigentlich braucht Europa Obama nicht.

Es hat ja schon Sarkozy.

Von Wechselwähler am 23.07.2008 um 19:04

Dieser Artikel beweist nicht,

daß Obama so großartig ist, vielmehr zeigt er, daß Christian Ultsch leicht zu beeindrucken ist.

Jemand, der wie Obama sein Fähnchen dauernd nach dem Wind dreht, genießt bei wenig Ansehen.

Daß Obamas Vater Schwarzer war ist kein Manko. Aber Vorzug ist es auch keiner.

Von Feuervogel am 23.07.2008 um 18:47

Die Nahostkriege haben die USA zerstört. Aber nun wird bald Europas Beistandspflicht gefragt sein.

Die USA sind am Ende. Die Staatskassen sind leer, der Konsument überschuldet. Der Dollar auf Rekordtief. Die Staatsschulden auf Rekord hoch. Täglich wächst der Schuldenberg in den USA um 1,7 Milliarden Dollar. Leistungsbilanzdefizit ist mit 800 Milliarden Dollar das höchste der Welt. Kein anderer Staat auf diesem Planeten lebt so drastisch über seine Verhältnisse, wie die USA.

Große Teile der Industrie sind nicht mehr konkurrenzfähig, steht vor der Pleite. Banken kaum noch handlungsfähig. Die Autoindustrie faktisch bankrott. Die Airlines am Boden. Immobilienmarkt im wahrsten Sinne des Wortes immobil. "Nichts geht mehr".

Aus der Vielzahl der Probleme gibt es praktisch keinen Ausweg. Damit scheint das Schicksal der USA für die nächsten Jahre besiegelt zu sein: Rezession, Depression, Hyperinflation. Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut.

Das wird auch die Zukunft Europas sein, wenn es sich der Causa Ishrael annimmt. In der Mittelmeerunion ist es ja schon.

Antworten Von Gast: chris am 23.07.2008 um 19:18

Re: Die Nahostkriege haben die USA zerstört. Aber nun wird bald Europas Beistandspflicht gefragt sein.

die genauen zusammenhänge zwischen dem nahostkonflikt und dem zusammenbruch einiger branchen in amerika müssten sie uns schon erklären.

"Große Teile der Industrie sind nicht mehr konkurrenzfähig, steht vor der Pleite. Banken kaum noch handlungsfähig. Die Autoindustrie faktisch bankrott. Die Airlines am Boden. Immobilienmarkt im wahrsten Sinne des Wortes immobil. "Nichts geht mehr"."
das hat alles nix aber auch gar nix mit israel zu tun. ihre angegebenen zahlen mögen stimmen, ich kann es nicht widerlegen. aber die zusammenhänge sind völlig aus der luft gegriffen. sicher haben die kriege der usa dem staatenbund viel geld gekostet, aber diese hatten nichts mit israel zu tun. ich würde ihnen empfehlen: lernen sie geschichte

 
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