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Faymann will Fünf-Parteien-Gespräch trotz Haiders Tod

12.10.2008 | 14:09 |  (DiePresse.com)

Der SPÖ-Chef würde das "Österreich-Gespräch" gerne am Dienstag abhalten. Man möchte dem BZÖ aber "keinen Stress machen" und wartet auf eine Entscheidung der Partei.

SPÖ-Chef Werner Faymann hofft, dass die für kommenden Dienstag geplante Fünf-Parteien-Runde namens "Österreich-Gespräch" trotz des Ablebens von BZÖ-Obmann Jörg Haider stattfinden kann. "Wir würden diesen Termin gerne wahrnehmen", sagte seine Sprecherin am Sonntag. Allerdings wolle man dem BZÖ auch "keinen Stress machen".

"Wenn das Gespräch zustande kommt, ist das ganz in unserem Sinn", sagte sie. Man müsse allerdings eine Entscheidung des BZÖ, wer diesen Termin wahrnehmen solle, abwarten - "und da wollen wir keinen Druck ausüben". Sollte das ursprünglich von ÖVP-Obmann Josef Pröll gewünschte "Österreich-Gespräch" entfallen müssen, werde man versuchen, "so schnell wie möglich" einen neuen Termin zu finden.

Offenbar noch keinen Termin gefunden hat Faymann für ein Treffen mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, die Chefs aller Parlamentsparteien zu Unterredungen geladen hatte. "Grundsätzlich will man Gespräche immer", sagte Faymanns Sprecherin; erster Ansprechpartner sei vorerst aber Pröll. Allerdings: "Parlamentsparteiengespräche muss es selbstverständlich immer geben", wegen eines Termins werde man schauen.

 


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