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Kärnten trauert um den, „der für alle da war“

12.10.2008 | 18:23 |  (Die Presse)

Klagenfurt (bene). Eine lange Reihe von Trauernden in der Dunkelheit: Auch in der Nacht auf Sonntag drängten sich Kärntner aus allen Landesteilen vor dem Klagenfurter Regierungsgebäude, um sich ins Trauerbuch für Jörg Haider eintragen zu können. „Das Land hat einen wertvollen Menschen verloren“ hat einer geschrieben. Ein anderer: „Ein Mann, der für alle da war.“ Vor der Tür brennen rund um das Foto des Landeshauptmannes hunderte Kerzen.

Ein Land hält inne. Für alle ist das Geschehene unfassbar, ob sie nun Haiders Weltanschauung teilten oder nicht. Dort wo der Unfall geschehen ist, an der südlichen Stadtgrenze von Klagenfurt, bildet sich während des ganzen Tages ein Stau. Langsam fahren die Autos an einem Lichtermeer vorbei, nicht nur einer bekreuzigt sich. Fassungslos betrachten die Menschen die zerborstene Betonsäule oder suchen Trost in einer wortlosen Umarmung. [AP/Gert Eggenberger]

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