Ein Personalabbau von etwa 3.000 Stellen brutto sei unumgänglich, er betreffe alle Standorte, Funktionen und Hierarchieebenen.
Im Kerngeschäft erreichte das Unternehmen operativ hingegen eine Ergebniszuwachs. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen ohne Qimonda habe sich verglichen mit dem Vorquartal auf 71 Mio. Euro nahezu verdoppelt. Der Umsatz sei um zwei Prozent auf 1,03 Mrd. Euro geschrumpft.
Jährliche Einsparungen von 200 Mio. Euro
Im Zuge seines Sparprogramms kündigte der seit Juni amtierende Vorstandschef Peter Bauer den Abbau von 3.000 Stellen an. Zwischen dem dritten Geschäftsquartal 2007/08 und dem Schlussquartal 2008/09 will Infineon jährliche Einsparungen von mehr als 200 Mio. Euro erreichen. "Die Risiken der aktuellen Marktbedingungen, die nachteilige Wechselkursentwicklung und die Anforderungen der Reorganisation an das Unternehmen machen einen Personalabbau unvermeidlich", hieß es.