[*] TV-Kritik Universum (ORF) Als Libellen groß wie Adler waren

A
lso gut. Wir kennen sie langsam, die Dinos. Nicht nur durch die Plastik-Spieltiere, die an je dem Sandkistenrand auf Kinderhände und -fantasien warten. Auch das Fernsehen und ein gewisser Steven Spielberg haben ihren Teil dazu beigetragen, dass das Leben der Riesenechsen uns vertraut geworden ist. Ob alles stimmt, was da vermittelt wurde? Egal, T. rex und seine ausgestorbenen Freunde können sich nicht mehr wehren.

Nun hat die BBC keine Mühen und keine Computer-Technik gescheut, um uns das Leben der "Ahnen der Saurier" näher zu bringen. Richtig: Das sind die, die zwischen den wirbellos wabernden Wasser-Weichtieren und der bissigen Monster-Echse ihre Zeit auf Erden verbracht haben. Im Zeitraffer wirbelt das als 90-Minuten-"Universum" gezeigte Stück Erdgeschichte heute (Donnerstag, 20.15 Uhr, ORF1) durch nicht weniger als 300 Millionen Jahre. Uff! Riesenspinnen, Mega-Skorpione, Giga-Fische und Libellen mit der Flügelspannweite eines Adlers (eines heutigen) - erzählt wird von den "seltsamen und wilden Kreaturen", vom "Kampf zwischen Monstern" um die Herrschaft auf der Erde. Ein Thriller. Aber mit paläontologischem Anspruch. Auch wenn alles genauso gut anders gewesen sein könnte: Die Vision ist faszinierend. Die visuelle Umsetzung erstaunlich. Als wären die von der BBC dabei gewesen, damals.

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