Ministrable Damen
Mit dem tragischen Tod von Innenministerin Liese Prokop hat die noch amtierende Regierung eine ihre weiblichen Stützen verloren.
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Die nächste Regierung soll jedenfalls zur Hälfte weiblich sein. Das wünscht sich zumindest der rote Demnächst-Kanzler. Und der schwarze Noch-Kanzler hat immer stolz auf seine 50-Prozent-Frauenquote (exklusive der Staatssekretäre) verwiesen. Eine ausgezeichnete Ausgangsposition für Politikerinnen also. Wer könnte zum Zug kommen?
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SP-Geschäftsführerin Doris Bures ist eine der treuesten Wegbegleiterinnen von Alfred Gusenbauer. Gut möglich, dass sie demnächst Ministerin ist.
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Auch ihre ehemalige Kollegin (und Konkurrentin) in der Parteiarbeit, Nationalratsabgeordnete Andrea Kuntzl hat Chancen.
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Bleibt das Außenamt nicht bei der ÖVP und Ursula Plassnik ....
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... und wird auch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel nicht Außenminister, dann hat die jetzige US-Botschafterin Eva Nowotny ausgezeichnete Chancen.
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Als absolut ministrabel, etwa für die Gesundheit, gilt auch die Wiener Stadträtin Renate Brauner, die allerdings für Bürgermeister Häupl in Wien eher unverzichtbar ist.
Immer wieder genannt wird auch die Infineon-Managerin Monika Kircher-Kohl.
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Hoffnungen können sich NÖ-Landesrätin Christa Kranzl und Nationalratsabgeordnete Gabriele Heinisch-Hosek (Bild) machen.
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In der ÖVP zählt die Riege der Landesrätinnen zu den Hoffnungsträgern. Zum Beispiel Johanna Mikl-Leitner aus Niederösterreich. Sie ist für alles mögliche - vom Sozial- bis zum Innenressort - denkbar.
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Durch schulpolitische Alleingänge ein wenig ins Hintertreffen geraten ist die nicht-amtsführende Wiener Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager. Der ÖAAB-Logik folgend müsste daher eher Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek (Bild) zum Zug kommen. Für Umweltbelange käme die Tiroler Landesrätin Anna Hosp in Betracht.
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Auch eine andere Langgediente in der Politik macht sich wohl Hoffnungen: Justizsprecherin Maria Fekter (Bild), die im Eurofighter-Ausschuss mit Peter Pilz kämpft. Außenseiterchancen haben auch Salzburgs VP-Klubobfrau Gerlinde Rogatsch sowie Doraja Eberle und Greti Schmid, Landesrätinnen in Salzburg und Vorarlberg.
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