Reaktionen
"Der Atomtest ist ein historisches Ereignis, das unsere Armee und unser Volk beglückt".Die nordkoreanischen Medien (im Bild Staatschef Kim Jong Il) berichteten am 9. Oktober über erste Atomwaffentests. "Beglückt" zeigte sich sonst niemand. Weiter: Weltweite Reaktionen
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"Das wichtigste sowohl bei Nordkorea als auch beim Atomstreit mit dem Iran ist, dass wir einheitlich handeln". Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin haben die internationale Staatengemeinschaft zu geschlossenem Handeln gegenüber Nordkorea aufgerufen.
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"Ich denke, es ist den Nordkoreanern bewusst, dass das Abfeuern einer Atomwaffe nicht gut für die Sicherheit Nordkoreas wäre".US-Außenministerin Condoleezza Rice warnt Nordkorea vor dem Einsatz einer Atomwaffe.
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"Jede weit reichende Strafe würde als Kriegserklärung betrachtet".Der Ton nordkoreanischer Diplomaten verschärft sich. Der zweite Mann im Land, Kim Yong Nam, macht weitere Atomtests vom Verhalten der USA abhängig.
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"Die Reaktion auf den nordkoreanischen Atomwaffentest muss hart, konstruktiv und angemessen sein, aber zugleich bedacht".Auch Chinas UN-Botschafter Wang Guangya hat sich nach einem Treffen der fünf UN-Vetomächte und Japans am Dienstag in New York für Sanktionen ausgesprochen.
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"Wir hoffen, dass die Lage geklärt ist, bevor es zu einem unglücklichen Zwischenfall kommt und wir eine Atomrakete abfeuern. (...) Alles hängt von der Reaktion der Vereinigten Staaten ab." Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap zitiert einen nordkoreanischen Regierungsmitarbeiter.
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"Japan wird in Zusammenarbeit mit den USA seine Raketenabwehrsystem ausbauen."Der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat in einer ersten Reaktion eine Aufrüstung seines Landes angekündigt.
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"Der Unterschied zwischen Ländern wie Großbritannien und Indien zu Nordkorea liegt darin, dass wir Demokratien sind. (...) Wir beugen uns der Herrschaft des Rechts. Wir erfüllen unsere internationalen Verpflichtungen." Der britische Premierminister Tony Blair.
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"Nordkorea verstößt gegen den Buchstaben und den Geist des "umfassenden Atom-Teststopp-Abkommens."Tibor Toth, Chef der UN-Behörde für die Überwachung des Internationalen Atom-Teststopp-Abkommens (CTBTO).
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"Der Prozess der Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen hat schweren Schaden genommen."Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag den nordkoreanischen Atomtest verurteilt.
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"Viele subversive Elemente erheben Vorwürfe gegen unser Land, aber wenn man dahinterschaut stellt man fest, dass das alles total unmöglich ist."Informationsminister von Burma, General Kyaw Hsan, hat nach dem Atomtest Berichte zurückgewiesen, sein Land arbeite mit Hilfe Pjöngjangs an einem eigenen heimlichen Atomprogramm.
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"Der allgemeine Standpunkt des Iran ist klar. Teheran ist im Prinzip für eine atomwaffenfreie Welt." Der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Mohammed-Ali Hosseini, reagierte mit diplomatischer Zurückhaltung auf den Atomwaffentest in Nordkorea.
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"Der Test hat die Region destabilisiert und Nordkoreas eigene Sicherheit untergraben." Der australische Premierminister John Howard forderte eine "deutliche internationale Reaktion".
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"Wir sind tief besorgt über Pjöngjangs schamlose Missachtung regionaler Friedens- und Sicherheitsbedürfnisse." Der neuseeländische Außenminister Winston Peters rief alle Regierungen auf, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht zu Reaktionen hinreißen zu lassen, die die Situation noch verschlimmern könnten.
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"Es ist bedauerlich, dass die Demokratische Volksrepublik Korea sich entschieden hat, den Rat der internationalen Gemeinschaft gegen einen Atomwaffentest zu ignorieren." Die Sprecherin des pakistanischen Außenministeriums in Islamabad, Tasnim Aslam, verurteilt die Tests.
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"So wird nicht mehr Sicherheit, sondern mehr Unsicherheit geschaffen. Nordkorea muss das Spiel mit dem Feuer einstellen und umgehend an den Verhandlungstisch zurückkehren. Die von der nordkoreanischen Führung mit atomaren Mitteln betriebene Strategie der offensiven Selbstisolation ist eine gefährliche Sackgasse." Außenministerin Ursula Plassnik verurteilte die Tests in Nordkorea in einer Aussendung scharf.
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Als "völlig unverantwortlichen Akt" bezeichnete der britische Premierminister Tony Blair den Atomwaffentest. "Die internationale Gemeinschaft hat sie (die Nordkoreaner) wiederholt aufgerufen, von Raketen- und Nukleartests Abstand zu nehmen. Diese erneute Herausforderung zeigt Nordkoreas völlige Missachtung der Sorgen seiner Nachbarn und der gesamten internationalen Gemeinschaft."
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"Es handelt sich um eine außerordentlich ernste Entwicklung mit Konsequenzen sowohl für die Stabilität im östlichen Asien wie die globalen Anstrengungen gegen die Ausbreitung von Kernwaffen". Schwedens Außenminister Carl Bildt nannte den Test eine "bewusste und ernste Provokation der gesamten internationalen Gemeinschaft".
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"Der Nukleartest gefährdet Frieden und Sicherheit in der Region und darüber hinaus."Der deutsche Außenminister Frank Walter Steinmeier forderte die nordkoreanische Regierung auf, unverzüglich Nuklearwaffen- und Raketenprogramme einzustellen.
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