Österreicher investierten in der Schweiz 468 Mio.

Österreichische Firmen haben zuletzt deutlich mehr in der Schweiz investiert als umgekehrt. Laut Statistik steckten heimische Unternehmen 2005 insgesamt 468 Mio. Euro in die Schweiz. Die Neuinvestitionen der Schweizer in Österreich im selben Zeitraum lagen demgegenüber nur bei 109 Mio. Euro. Dieser Trend dürfte sich auch 2006 fortgesetzt haben.

Für Aufsehen hatten bei Eidgenossen zuletzt vor allem die Beteiligungen der österreichischen Investmentgesellschaft Victory rund um die beiden Investoren Ronny Pecik und Georg Stumpf gesorgt. 2005 gewannen sie zunächst den Übernahmekampf um den Mischkonzern Unaxis, die heute wieder Oerlikon heißt. 2006 übernahm Oerlikon dann den traditionsreichen Schweizer Autozuliefer Saurer und 2007 stiegen sie mit 20 Prozent beim Technologieunternehmen Ascom ein, wo sie jetzt ebenfalls größter Einzelaktionär sind.

Die Schweiz war 2005 für Österreich der viertwichtigste Handelspartner bei den Ein- und Ausfuhren. Umgekehrt war Österreich für die Schweiz im Jahr 2005 der sechstwichtigste Handelspartner: Im Zeitraum Jänner bis November 2006 haben die österreichischen Lieferungen in die Schweiz im Jahresabstand um 2,6 Prozent auf 4,05 Mrd. Euro zugenommen. Die österreichischen Einfuhren sind im selben Zeitraum um 7,9 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro angestiegen. 2005 hatten sich die Exporte in die Schweiz um 5,8 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro erhöht, Österreichs Einfuhren um 17,6 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro.

(APA)

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