Studie: Beliebter Bakk.?

Unternehmer schätzen solide Basis.

WIEN. (dcm). Die FH Campus Wien wollte es genau wissen: Wie kommt des Bakkalaureat bei den Unternehmen an? Anlass war der im Herbst 2005 startende Bakkalaureats-Studiengang "Bauingenieurwesen/Baumanagement" - der Marktwert eines künftigen "Bakkalaureus" oder einer "Bakkalaurea" war gefragt. Der OGM befragte daher im Auftrag der FH 300 Personalverantwortliche.

Das Ergebnis der kürzlich veröffentlichten Studie: 57 Prozent aller Mittel- und Großbetriebe meinen, dass ein Bakkalaureatsabschluss in Zukunft für den Berufseinstieg ausreichend sein werde. Dabei variiert dieser Wert je nach Unternehmensgröße. Während es bei den Mittelbetrieben 53 Prozent sind, die das Bakkalaureat als ausreichend für den Berufseinstieg befinden, so sind es bei den Großunternehmen bereits 71 Prozent. "Das Bakkalaureat stellt eine akademische Zwischenbilanz dar, die den Bakkalaureus zum sofortigen Berufseintritt befähigen soll", meint dazu Wilhelm Behensky, Geschäftsführer der FH. Bereits mehr als die Hälfte der befragten Personalchefs (51 Prozent) ziehen das dreijährige Bakkalaureatsstudium mit nachfolgendem Berufseinstieg dem klassischen Diplomstudium vor, vielfach parallel zum Beruf werden im Anschluss zwei Jahre für den Magister geplant. Wichtig dabei, so Unternehmensberater Gerhard Schweng von 3s: "Im technischen Bereich wird eine zu starke Spezialisierung während des Bakkalaureatsstudium weniger gewürdigt."

"Die Absolventen kommen so früher in die Unternehmen und können optimal für den jeweiligen Job geschult werden. Gleichzeitig läuft ihre akademische Ausbildung weiter", meint dazu Hans-Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der Bauholding Strabag SE, die neue Studienform. Die Möglichkeit eines anschließenden Magisterstudiums ist zudem gegeben. Für die "Bauingenieurwesen/Bau
management"-Absolventen gibt es zwei Vertiefungsrichtungen: "Abwicklung internationaler Großbauvorhaben" und "Nachhaltigkeit in der Bautechnik".

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.