Der Herr des Geldes

Klaus Liebscher steht seit 1995 an der Spitze der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Er ist Österreichs oberster Währungshüter mit Sitz und Stimme im Gouverneursrat der Europäischen Zentralbank. 2002 war er auch als deren Vizepräsident im Gespräch, Liebscher lehnte den Posten allerdings ab.

Ein Bürgerlicher. Liebscher wurde 1939 in Wien geboren, wuchs aber in Zell am See auf. Nach dem Jusstudium trat er 1968 in die Raiffeisen Zentralbank (RZB) ein. 1982 wurde er Vorstand, 1988 Chef der RZB. 1995 löste er Maria Schaumayer an der Spitze der Notenbank ab. Liebscher ist eindeutig dem bürgerlichen Lager zuzurechnen. Angebote, selbst in die Politik zu wechseln, lehnte er allerdings stets ab.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.