Positive Überseevorgaben und ein freundliches europäisches Umfeld führten auch den ATX etwas höher.
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel bei geringem Anfangsvolumen mit gut behaupteter Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 1987,87 Punkten nach 1985,45 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein moderates Plus von 2,42 Punkten bzw. 0,12 Prozent.
Positive Überseevorgaben und ein freundliches europäisches Umfeld führten auch den ATX etwas höher. Die Meldungslage in Wien gestaltete sich anhaltend dünn und die Handelsumsätze seien dementsprechend gering.
Zumtobel deutlich im Plus
Telekom Austria verbuchten ungeachtet einer negativen Analystenmeinung ein marktkonformes Plus von 0,27 Prozent auf 7,45 Euro. Die UBS-Experten kappten ihr Kursziel für die Titel von 7,0 auf 6,6 Euro und bekräftigten ihre Verkaufsempfehlung "sell".
Spitzenwert im prime market war die Zumtobel-Aktie. Die Papiere des Leuchtenherstellers gewannen um 2,84 Prozent auf 8,18 Euro. Kursgewinne von jeweils etwas mehr als ein Prozent streiften UNIQA, HTI, RHI, Andritz und KapschTraffic ein.
Bankenwerte im Rückwärtsgang
Rückgänge wiesen hingegen die heimischen Bankenschwergewichte auf. Raiffeisen gaben um 0,50 Prozent auf 26,07 Euro nach und Erste Group verbuchten ein Minus von 0,56 Prozent auf 14,99 Euro.
voestalpine stärkten sich um 0,89 Prozent auf 21,46 Euro. Im Immobilienbereich gaben Immofinanz um 0,77 Prozent auf 2,58 Euro nach.
Der ATX Prime notierte bei 985,21 Zählern und damit um 0,12 Prozent oder 1,16 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 17 Titel mit höheren Kursen, 14 mit tieferen und drei unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 276.646 (Vortag: 423.609) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 8,005 (11,36) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)