Die Frauenband hatte in der Moskauer Erlöserkathedrale Gott angefleht, Russland vor Präsident Putin zu befreien. Den Musikerinnen drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis.
Die erste Anhörung gegen Pussy Riot hat unter großen Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Die russische Frauenband hatte im Februar in der Moskauer Erlöserkathedrale Gott angefleht, Russland von Präsident Wladimir Putin zu erlösen.
Die Verhandlung, bei der der Beginn des Prozesses wegen Rowdytums festgesetzt werden soll, fand hinter verschlossenen Türen statt. Das berichteten russische Medien am Freitag. Den Musikerinnen drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis. Seit Monaten sitzen Pussy Riot in Untersuchungshaft. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte, die Künstlerinnen freizulassen.
(APA)