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Schnellauswahl

SPÖ voran, ÖVP liegt knapp vor FPÖ

(c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
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Wären nun Nationalratswahlen, käme Rot-Schwarz gemeinsam auf 52 Prozent. Schwarz-Blau wäre ohne Mehrheit, das BZÖ könnte im Parlament bleiben.

Wien/Aich. Die Koalitionsparteien müssen bei den Wahlen im kommenden Jahr fürchten, gegenüber dem ohnedies bereits mageren Ergebnis von 2008 Abstriche zu machen. Eine Mehrheit dürfte sich aber nach momentanem Stand ausgehen. So weist eine aktuelle, der „Presse“ vorliegende Umfrage von GfK (Sample: 1500 Personen) für die SPÖ 28 Prozent aus. Die ÖVP kommt auf 24, die FPÖ auf 23, und die Grünen kommen auf 14 Prozent. Das BZÖ könnte mit vier Prozent gerade noch den Verbleib im Parlament schaffen. Sonstige Fraktionen – eine etwaige Stronach-Partei oder die Piraten – kämen insgesamt auf sieben Prozent.

Die im Auftrag der ÖVP erstellte GfK-Umfrage weist ähnliche Werte auf wie aktuelle Studien anderer Institute. So liegt die SPÖ bei diversen Umfragen (OGM/„Kurier“, Gallup/„Österreich“, Imas/„Krone“) zwischen 28 und 30 Prozent, die ÖVP schwankt zwischen 21 und 25. Die FPÖ wird im schlechtesten Fall mit 19, im besten mit 25 Prozent ausgewiesen. Während sich die Grünen zwischen zwölf und 15 Prozent bewegen, gibt es beim BZÖ größere Schwankungen: Es liegt zwischen zwei und acht Prozent.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.07.2012)