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Zitate von Gore Vidal

''Es regiert das nackte Faustrecht''

02.01.2017 um 10:51
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Der jüngst verstorbene Autor Gore Vidal gehörte zu den wortgewandtesten Kritikern, ob es um den Krieg im Irak ging oder um die späte Hilfe Washingtons nach dem Hurrikan "Katrina". Eine kleine Auswahl seiner politischen Statements:
Der jüngst verstorbene Autor Gore Vidal gehörte zu den wortgewandtesten Kritikern, ob es um den Krieg im Irak ging oder um die späte Hilfe Washingtons nach dem Hurrikan "Katrina". Eine kleine Auswahl seiner politischen Statements:
(c) Dapd (-)
"Lange war ich eine Unperson in Deutschland - wie jeder Kritiker des amerikanischen Imperialismus, dessen östlichste Provinz Deutschland war." (Antwort auf eine Einladung seines Verlages zu einer Deutschlandreise im Jahr 1993)
"Lange war ich eine Unperson in Deutschland - wie jeder Kritiker des amerikanischen Imperialismus, dessen östlichste Provinz Deutschland war." (Antwort auf eine Einladung seines Verlages zu einer Deutschlandreise im Jahr 1993)
(c) AP (Uncredited)
"Er wollte einen sicheren Krieg, bei dem nicht die ganze Welt auseinanderfliegt. Er wollte Ruhm. Deshalb Vietnam." (Aus einem Interview mit der Zeitschrift "Stern" im Jahr 2000 über den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy)
"Er wollte einen sicheren Krieg, bei dem nicht die ganze Welt auseinanderfliegt. Er wollte Ruhm. Deshalb Vietnam." (Aus einem Interview mit der Zeitschrift "Stern" im Jahr 2000 über den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy)
(c) Dapd (David Bookstaver)
"Seit einem halben Jahrhundert sind wir rund um den Globus im Einsatz, ohne dass unsere Verfassung das legitimieren würde. (...) Es regiert das nackte Faustrecht." (Nach dem Ende des Irak-Kriegs zur Politik der USA und des damaligen US-Präsidenten George W. Bush)
"Seit einem halben Jahrhundert sind wir rund um den Globus im Einsatz, ohne dass unsere Verfassung das legitimieren würde. (...) Es regiert das nackte Faustrecht." (Nach dem Ende des Irak-Kriegs zur Politik der USA und des damaligen US-Präsidenten George W. Bush)
(c) REUTERS (MARIO ANZUONI)
"In New Orleans sind die sozialen Schranken weggebrochen. Die Fluten haben die Kulissen einer vermeintlich multikulturellen, toleranten Gesellschaft weggespült." (Über Washingtons späte Hilfe nach dem Hurrikan "Katrina", der 2005 die Stadt New Orleans fast vollständig zerstörte)
"In New Orleans sind die sozialen Schranken weggebrochen. Die Fluten haben die Kulissen einer vermeintlich multikulturellen, toleranten Gesellschaft weggespült." (Über Washingtons späte Hilfe nach dem Hurrikan "Katrina", der 2005 die Stadt New Orleans fast vollständig zerstörte)
(c) AP (GB)

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