Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit gut behaupteter Tendenz gezeigt.
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit gut behaupteter Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 1.996,53 Punkten nach 1.996,25 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Plus von 0,28 Punkten bzw. 0,01 Prozent.
Das europäische Umfeld tendierte zur Eröffnung mehrheitlich moderat im Plus. Thema des Tages sei die Sitzung der EZB und die anschließende Pressekonferenz des obersten Notenbanker im Euro-Raum am frühen Nachmittag. Vor allem die Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi zu möglichen Maßnahmen um die Staatsschuldenkrise in der Euro-Zone einzudämmen stehen im Blickfeld.
Die heimischen schwergewichteten Bankentitel gingen im Frühgeschäft in verschiedene Richtungen. Erste Group konnten ein Plus von 0,77 Prozent auf 14,46 Euro verbuchen, während sich Raiffeisen um 0,81 Prozent auf 26,21 Euro ermäßigten.
Bei dünnen Umsätzen gaben einige Aktien aus dem Baubereich deutlich nach. Strabag verloren um 2,28 Prozent auf 18,02 Euro und Palfinger schwächten sich um 2,84 Prozent auf 15,91 Euro ab. RHI gingen um 1,09 Prozent auf 18,11 Euro zurück. Wienerberger bauten ein Minus von 1,40 Prozent auf 6,68 Euro.
Die Immobilienaktie Immofinanz konnte hingegen um 0,73 Prozent auf 2,64 Euro zulegen. Telekom Austria erholten sich um 0,42 Prozent auf 7,25 Euro. Zur Wochenmitte musste das Telekomunternehmen noch einen Kursverlust von 2,4 Prozent einstecken.
Der ATX Prime notierte bei 986,86 Zählern und damit um 0,01 Prozent oder 0,06 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 14 Titel mit höheren Kursen, 13 mit tieferen und zwei unverändert. In elf Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 145.690 (Vortag: 210.223) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 3,827 (6,16) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)