Falschparken fürs Vaterland

Wenn einige Diplomaten in wichtiger Mission unterwegs sind, lassen sie sich durch nichts stoppen.

Wenn einige Diplomaten in wichtiger Mission unterwegs sind, lassen sie sich durch nichts stoppen: Nicht von „profanen“ Dingen wie roten Ampeln und Parkverboten. Was sind schon Verkehrsvorschriften, wenn Wohl und Wehe des Vaterlandes auf dem Spiel stehen? Und die Strafzettel, die in die Botschaften flattern, beeindrucken nur wenig. Immerhin gibt es ja diplomatische Immunität. Ihr tiefer Sinn ist freilich ein anderer als der Schutz vor dem Begleichen einer Pönale von 72 Euro.

wieland.schneider@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.08.2012)

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