Das erste Halbjahr 2012 fiel für den Baukonzern Strabag noch schlechter als erwartet aus.
Das Halbjahresergebnis des börsenotierten Baukonzerns Strabag SE ist noch negativer ausgefallen als befürchtet. Das Betriebsergebnis war mit -166,72 Millionen Euro negativ (nach 16,67 Millionen Euro EBIT-Plus im Vorjahr), das Periodenergebnis nach Minderheiten verschlechterte sich von -10,94 Millionen Euro auf -158,26 Millionen Euro, wie die Strabag am Freitag ad hoc mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem EBIT von -84 Millionen Euro gerechnet und einen Nettoverlust von 105 Millionen Euro erwartet.
Die Leistung des Strabag-Konzerns ging im ersten Halbjahr - wie schon im ersten Quartal - um 2 Prozent auf 6,036 Milliarden Euro zurück, der Auftragsstand erhöhte sich um 2 Prozent auf 15,124 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank deutlich von 197,18 Millionen Euro auf 16,14 Millionen Euro. Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug zum Halbjahr -1,51 Euro (nach -0,10 Euro). Der Ausblick für das Gesamtjahr unverändert gegenüber der Veröffentlichung im Juli gelassen, als die Gewinnerwartung von 300 Millionen Euro EBIT auf nur noch 200 Millionen Euro zurückgenommen wurde.
(APA)