9/11-Jahrestag: Krebskranke erhalten Entschädigung

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Die USA gedenken heute der Terroranschläge vom 11. September 2001. Künftig sollen auch krebskranke Opfer finanziell entschädigt werden.

Die USA begehen am Dienstag den elften Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001. An dem Mahnmal am Ground Zero in New York, wo al-Qaida-Terroristen zwei Passagiermaschinen in die Türme des WorldTrade Centers lenkten, findet eine Gedenkveranstaltung statt. Auch an den Einschlag eines Flugzeugs ins Pentagon in Washington und den Absturz einer vierten entführten Maschine nahe Shanksville in Pennsylvania wird erinnert. Bei den Anschlägen wurden fast 3000 Menschen getötet.

Zum elften Jahrestag hat die US-Regierung verfügt, dass Helfer und New Yorker Einwohner mit bestimmten Krebsarten als Opfer der Terrorattacken entschädigt werden. Die Regelung gilt für alle Betroffenen, deren Krebserkrankung auf die Anschläge auf das World Trade Center zurückgeführt werden kann, wie das US-Justizministerium am Montag mitteilte.

Das Geld kommt aus einem Fonds, der im vergangenen Jahr eigens für Opfer mit verschiedenen Gesundheitsproblemen eingerichtet worden ist. Krebsleidende wurden bisher nicht eingeschlossen, weil es schwierig war, eine Verbindung zwischen ihrer Erkrankung und den Anschlägen nachzuweisen. Wer während der Anschläge oder während der Aufräumarbeiten giftigen Stoffen auf Ground Zero ausgesetzt war und dann an bestimmten Krebsarten erkrankt ist, kann aber von jetzt an Entschädigungsleitungen beantragen.

(APA/AFP)

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