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Carsharing in Wien: Dritter Anbieter startet noch heuer

Easymotion-Geschäftsführer Stefan Miklauz erweitert seine Geschäftsfelder
Easymotion-Geschäftsführer Stefan Miklauz erweitert seine Geschäftsfelder(c) easymotion
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"Easymotion" möchte eine Mischung aus fixen Standplätzen und frei zu parkenden Autos anbieten. Es soll auch mehrere Fahrzeug-Kategorien geben.

Der Dritte im Bunde ist fix: Der Autovermieter "Easymotion" wird noch heuer mit einem eigenen Carsharing-Konzept an den Start gehen. Es soll quasi die Systeme der vorhandenen Mitbewerber Zipcar und Car2Go verbinden, wie Geschäftsführer Stefan Miklauz am Mittwoch der Austria Presse Agentur mitteilte.

Geplant ist eine Mischung aus Autos, die auf fixen Stationen zu finden sind und solchen, die "free floating" auf normalen Parkplätzen abgestellten werden können. Derzeit gibt es laut Miklauz dazu Gespräche mit der Stadt. Sollte es mit den fixen Plätzen nicht klappen, werde ein reines Free-Floating-System kommen, erklärte er.

Keine eigens reservierten Parkplätze für alle

Der ursprüngliche Wunsch des Easy-Motion-Chefs dürfte sich nicht erfüllen: Er hat sich laut eigenen Angaben dafür eingesetzt, dass es künftig fixe Carsharing-Stellplätze gibt, die von allen Anbietern benutzt werden dürfen - also ein System, das den Taxistandplätzen ähnelt. Laut Miklauz wird es dieses aber vorerst nicht geben.

Es gibt zwar grün markierte Parkplätze für Carsharin-Autos in Wien, doch die sind im Moment für den Anbieter Carsharing.at reserviert. Das Unternehmen ist der erste fixe Vertragspartner der Stadt, die diese Plätze drei Jahre lang kostenfrei und später gegen eine Jahresgebühr von 1200 Euro zur Verfügung stellt.

Der neue Anbieter easymotion wird jedenfalls mit verschiedenen Fahrzeugkategorien an den Start gehen wird. Zwei bis drei Fahrzeugtypen in unterschiedlicher Größe sind laut Miklauz geplant. Auch Kooperationen mit den Öffis sind vorgesehen, wobei die Deutsche Bahn bereits definitiv ein Kooperationspartner ist.

(APA/Red)