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Schluss der Badesaison: Jetzt erhält Donauinsel ein WLAN

Schluss Badesaison Jetzt erhaelt
(c) FABRY Clemens
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Die Stadt investiert 650.000 Euro für drahtlosen Internetzugang in dem Naherholungsgebiet. Ursprünglich wäre die Eröffnung schon Anfang des Sommers geplant gewesen.

Wien/Gr. Just zum Ende des Sommers hat Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou am Donnerstag, zwei Infrastrukturprojekte auf der Donauinsel eröffnet: Die Beleuchtung auf der Insel und an beiden Flussufern wird auf LED-Leuchten umgestellt. Zudem bekommt das Gebiet zwischen Floridsdorfer und Reichsbrücke, also zwischen U6 und U1, 24 kostenlose WLAN-Hotspots.

Ursprünglich wäre die Eröffnung schon Anfang des Sommers geplant gewesen, aber ein Einspruch gegen die Vergabe des WLAN-Auftrages an A1 verzögerte das Projekt. Die Installation kostet die Stadt – inklusive Zentralsystem – 650.000 Euro.

Gänzlich frei werden Inselbesucher den drahtlosen Internetzugang nicht nutzen können: Nutzungsdauer und Datenvolumen sind beschränkt. Wer sich in das Insel-WLAN einklinken möchte, muss sich zuerst bei der Stadt registrieren und per SMS freischalten lassen. Darüber hinaus sind Seiten mit „sittenwidrigen Inhalten“ gesperrt.

Die Umstellung auf LED – in der Anschaffung teurer, aber in der Erhaltung billiger als konventionelle Lampen – ist vor allem vom Standpunkt der Finanzierung spannend. Die Stadt bezahlt ihrem Vertragspartner Philips über zehn Jahre weiter jene Summe, die der Betrieb der Lampen bisher gekostet hat. Philips trägt dafür die Investitionskosten – und finanziert die LED-Lampen mit der Summe, um die sie in der Erhaltung billiger kommen als die herkömmlichen Lampen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.09.2012)