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Apple-Chef entschuldigt sich für verpatzte Maps-App

An iPhone5 is displayed at an Apple Store in San Francisco
REUTERS
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In einem offenen Brief gibt Tim Cook Fehler bei der Anwendung zu. Er empfiehlt als Alternativen Microsoft, Google und Nokia.

In einer ungewöhnlichen Geste hat sich Apple-Chef Tim Cook mit einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt. Nachdem zahlreiche Nutzer sich über die kaum vorhandene Qualität der neuen Apple Maps-App beschwert hatten, hat sich der CEO nun entschuldigt. "Der Frust, den [die App] verursacht hat, tut uns extrem leid", beteuert Cook in dem Schreiben. Apple habe seine Intention, Produkte zu entwickeln, die "die bestmögliche Erfahrung für Kunden" bieten, in diesem Fall nicht umsetzen können. Eigentlich habe man den Kunden eine bessere Maps-App bieten wollen als bisher, schreibt Cook. Bis zum aktuellen Betriebssystem iOS 6 wurde Google Maps dafür genutzt.

100 Millionen Geräte mit iOS 6

Cook nennt in dem Schreiben auch Zahlen zur Verbreitung und Nutzung von iOS 6 und der Maps-App. Mehr als 100 Millionen Geräte würden die neuen Apple Maps nutzen. Es habe innerhalb einer Woche bereits fast eine halbe Milliarde Suchanfragen über diese App gegeben. Cook beteuert, dass die Anwendung mit zunehmender Nutzung besser werde. Gleichzeitig dankt er den Kunden für das Feedback. Obwohl Cook höflich bleibt, muss er sich in manchen Fällen über das Feedback, etwa einen Satire-Account auf Twitter oder einen eigenen Blog, der die Fehler von Apple Maps auflistet, ziemlich geärgert haben.

Apple empfiehlt Microsoft, Google und Nokia

Für alle, denen Apple Maps nicht gefällt, empfiehlt Cook Konkurrenzprodukte. Einerseits Microsofts Bing, andererseits die Angebote von Google und Nokia, die nur über den Browser erreichbar sind. DiePresse.com gab diesen Tipp bereits vor ein paar Tagen. Ob und wann Apple die Maps-App einem Update unterziehen wird, ist derzeit nicht bekannt. Diesen Punkt klammerte Cook in seinem Brief aus.

(db)