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31 Milliarden für Athen? Troika setzt Kontrollen fort

Troika startet erneut Kontrollen
Symbolbild: Athen(c) AP (Dimitri Messinis)
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Ein positiver Troika-Bericht ist die Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche an Griechenland.

Die "Troika" mit Experten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) setzt nach einer gut einwöchigen Pause am heutigen Montag in Athen ihre Kontrollen fort. Wie das griechische Finanzministerium mitteilte, werde es zunächst ein Treffen mit Finanzminister Ioannis Stournaras am frühen Nachmittag geben. Wann der Abschlussbericht der Finanzkontrolleure vorliegen wird, ist weiter unklar.

Ein positiver Troika-Bericht ist Voraussetzung für die Auszahlung einer nächsten Hilfstranche an das pleitebedrohte Griechenland von 31,5 Milliarden Euro.

Regierung "grundsätzlich einig"

Die Regierung in Athen hatte sich am Donnerstag grundsätzlich auf ein knapp zwölf Milliarden Euro schweres Sparprogramm geeinigt. Ministerpräsident Antonis Samaras will so schnell wie möglich das grüne Licht der Troika erhalten und das Programm vom Parlament in Athen billigen lassen. Er will dann mit dem Sparprogramm unter Dach und Fach zum EU-Gipfel am 18. und 19. Oktober nach Brüssel reisen, berichtet übereinstimmend die griechische Presse.

(APA/dpa)