Europas Leitbörsen zu Mittag im grünen Bereich

Europas Leitboersen Mittag gruenen
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Der Euro-Stoxx-50 legte bisher um 1,14 Prozent zu. Gestützt wurde die Erholungsbewegung durch erfreuliche Konjunkturdaten aus Europa.

Die europäischen Aktienmärkte haben am Montag zu Mittag einheitlich mit freundlicheren Kursen tendiert. Der DAX in Frankfurt notierte um 13.10 Uhr mit 7.300,26 Punkten und einem Plus von 84,11 Einheiten oder 1,17 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London erhöhte sich um 63,7 Zähler oder 1,11 Prozent auf 5.805,72 Stellen. Der Euro-Stoxx-50 legte 27,87 Einheiten oder 1,14 Prozent auf 2.482,13 Punkte zu.

Gestützt wurde die Erholungsbewegung durch erfreuliche Konjunkturdaten aus Europa. Die Stimmung der spanischen, italienischen, französischen und deutschen Einkaufsmanager aus der Industrie war im September besser als erwartet. Auch in der Eurozone insgesamt hellte sich das Bild überraschend auf. Marktexperten begründeten die Gewinne am Markt zudem mit dem besser als erwartet ausgefallenen Stresstest für den spanischen Bankensektor.

Insofern zählten Finanzwerte zu den Favoriten. So zogen Deutsche Bank und Commerzbank zwischenzeitlich um mehr als zwei Prozent an. Angesichts der Stresstest-Resultate sei das Risiko für die beiden deutschen Geldhäuser sowie auch auf dem Interbankenmarkt gesunken, hieß es.

Auch im Euro-Stoxx-50 thronten die Banken: ING und UniCredit lagen gegen Mittag mehr als zwei Prozent im Plus. Auch Intesa Sanpaolo (plus 1,78 Prozent auf 1,204 Euro) gehören zu den Gewinnern. Die französischen Banken BNP Paribas und Societe Generale notierten ebenfalls fester, allerdings weniger deutlich.

Nummer Eins des Euro-Stoxx-50 war gegen Mittag der Pharmakonzern Bayer. Die Papiere legten um 2,62 Prozent auf 68,57 Euro zu. Schlusslicht war der irische Baustoffhersteller CRH mit minus 1,07 Prozent auf 14,84 Euro.

In Frankfurt lagen die Aktien von SAP weit vorne im DAX. Sie kletterten um 1,92 Prozent auf 56,17 Euro. Der Software-Riese hat grünes Licht aller Wettbewerbshüter für die 4,3 Milliarden Dollar (3,35 Milliarden Euro) schwere Übernahme des Cloud-Anbieters Ariba. Auch die Aktien der Deutschen Lufthansa notierten klar im Plus. Sie legten 2,32 Prozent auf 10.795 Euro und trotzten damit aktuellen Aussagen des Branchenverbands IATA, der für die europäische Luftfahrt ein düsteres Bild malt: Die IATA rechnet für die gesamte Branche in Europa heuer mit 1,2 Mrd. Dollar Verlust, nach einer Prognose von 1,1 Mrd. Dollar im Juni.

(APA)

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