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EU-Kommissar Almunia zweifelt weiter an Orange-Deal

EUKommissar Almunia zweifelt weiter
(c) REUTERS (� Heinz-Peter Bader / Reuters)
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Es sei fraglich, ob bei der Übernahme von Orange durch 3 noch passende Zugeständnisse gefunden werden können, sagt der Wettbewerbshüter.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hat erneut das Zustandekommen der Übernahme von Orange durch 3 (Hutchison 3G) in Österreich angezweifelt. "In diesem Stadium stellt sich die Frage, ob passende Zugeständnisse gefunden werden können", sagte Almunia am Dienstag in der zypriotischen Hauptstadt Nikosia.

"Das ist ein 1,6 Mrd.-Dollar-Geschäft (1,243 Mrd. Euro), das, wenn es durchgeht, die derzeit vier Wettbewerber auf dem nationalen Mobilfunkmarkt auf drei reduziert", sagte Almunia. Die EU-Kommission sehe sich die geplante Übernahme durch Hutchison genau an und habe kürzlich Bedenken zu dem Merger geäußert.

Almunia hatte bereits Ende Juli erklärt, mit der Übernahme würde die Zahl der Netzbetreiber in Österreich von vier auf drei reduziert. Daher müsse die Kommission sicherstellen, dass der Zusammenschluss nicht zu höheren Preisen für die Endkunden führe.

Orange, eine Tochter der France Telecom, ist der drittgrößte Betreiber am Markt, die chinesische 3 der kleinste Anbieter. Marktführer ist A1 (Telekom Austria), es folgt T-Mobile Austria, eine Tochter der Deutschen Telekom. Bei dem Deal geht es auch um die Orange-Diskont-Tochter Yesss!, die A1 übernehmen will. Hier prüft die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) in Wien.

(APA)