Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Metallgewerbe: 3,4 Prozent mehr Lohn

Draht
DrahtHANS KLAUS TECHT
  • Drucken

Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich auf eine Lohnerhöhung geeinigt. Die Gewerkschaft spricht von einem "tragbarem Kompromiss".

Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich geeinigt: Im Metallgewerbe steigen die KV-Mindestlöhne und die Lehrlingsentschädigungen ab 1. Jänner um 3,4 Prozent, die Ist-Löhne um 3,2 Prozent. Zulagen und Aufwandsentschädigungen werden um drei Prozent erhöht, teilte die Produktionsgewerkschaft Pro-Ge am Dienstag mit. Die Maschinen- und Metallwarenindustrie verhandelt dagegen noch über einen Abschluss.

"Der Abschluss ist hart erkämpft", betonte der Verhandlungsleiter und Pro-Ge-Vorsitzender Rainer Wimmer. Trotz der Unterschiede und Gegensätze sei die Sozialpartnerschaft im Gewerbe sehr konstruktiv und habe Handschlagqualität.

"Tragbarer Kompromiss"

"Im Hinblick auf die schwachen Konjunkturprognosen für das kommende Jahr erscheint der Abschluss als noch tragbarer Kompromiss", meinen die Arbeitgeber-Verhandler unter der Führung von Andreas Lahner und Siegfried Steiner.

Die Verhandlungspartner hätten sich auch darauf geeinigt, eine Arbeitsgruppe zur Förderung der Lehrlingsausbildung zu installieren.

Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe gilt den Angaben zufolge für etwa 43.000 Mitgliedsunternehmen mit knapp 190.000 Beschäftigten. Der Geltungsbereich umfasst Berufsgruppen wie etwa Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Installateure.

(APA)