Europas Leitbörsen zu Mittag weiterhin schwach

Europas Leitboersen
Europas Leitboersen(c) Www.BilderBox.com (Www.BilderBox.com)
  • Drucken

Im Branchenindex Stoxx Europe 600 gab es keine Gewinner. Der Subindex für die Lebensmittel- und Getränkehersteller hielt sich mit minus 0,03 Prozent noch am besten.

Die europäischen Börsen sind am Montag angesichts verhaltener Vorgaben und schwacher Versicherungstitel mit einem Minus in die Woche gestartet. Marktexperten verwiesen zudem auf unterdurchschnittliche Handelsumsätze in Asien. Da die US-Börsen wegen des Hurrikans "Sandy" geschlossen bleiben, blieb auch das Geschäft in Asien ruhig.

Bis Mittag sank der Euro-Stoxx-50 um 0,83 Prozent auf 2.475,34 Punkte. Für den CAC-40 in Paris ging es um 0,91 Prozent auf 3.403,68 Punkte bergab, und der Londoner FTSE-100 verlor 0,59 Prozent auf 5.772,31 Punkte. In Frankfurt büßte der DAX 0,61 Prozent auf 7.187,85 Zähler ein.

Im Branchenindex Stoxx Europe 600 gab es keine Gewinner. Der Subindex für die Lebensmittel- und Getränkehersteller hielt sich mit minus 0,03 Prozent noch am besten. Schlusslicht in der Sektorübersicht waren angesichts des US-Hurrikans dagegen die Titel der Versicherungskonzerne mit minus 1,48 Prozent.

UBS-Titel legten deutlich um 4,58 Prozent auf 12,79 Schweizer Franken zu. Kreisen zufolge steht die Schweizer Großbank vor einem massiven Stellenabbau. Beim Umbau der Bank sollen bis 2015 voraussichtlich rund 10.000 Stellen gestrichen werden, berichteten die Nachrichtenagentur Bloomberg und zahlreiche weitere Medien am Wochenende. Kurzfristig könnte das zu einer Kursrally führe, hieß es von einem Börsianer. Allerdings seien diese Maßnahmen nicht über Nacht umzusetzen und dürften die Bank etliche Milliarden Franken kosten.

Das spanische Geldhaus Bankia erlitt in den ersten neun Monate einen Rekordverlust von gut sieben Milliarden Euro, was die Aktien um 2,89 Prozent drückte. BBVA mussten ein Minus von knapp 1,5 Prozent verbuchen und Banco Santander gaben 1,1 Prozent ab. In Mailand rutschten UniCredit um 2,53 Prozent ins Minus und Intesa SanPaolo büßten 2,2 Prozent ein.

Die britische Telefongesellschaft BT Group will Kreisen zufolge ihre Umsatzprognose kappen, was die Aktien um 1,38 Prozent nachgeben ließ. Die Titel von TNT Express notierten in Amsterdam nach Zahlen kaum verändert mit minus 0,07 Prozent. Günstige Währungskurse stützten Europas zweitgrößten Paketdienst in der schwierigen Konjunkturlage des dritten Quartals. Für die geplante Übernahme durch den US-Konkurrenten UPS zeigte sich die Konzernführung optimistisch.

(APA/dpa-AFX)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.