Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde haben sich besorgt über die Weltkonjunktur gezeigt. "Die Erholung der Weltwirtschaft verläuft weiter in unsicheren Bahnen, die weiteren Aussichten sind ungewiss", hieß es am Dienstagabend in einer gemeinsamen Erklärung von Merkel, Lagarde OECD-Generalsekretär Angel Gurria, WTO-Generaldirektor Pascal Lamy und anderen Spitzenvertretern internationaler Organisationen.
Laut Prognose des IWF bestünden erhebliche Abwärtsrisiken, hieß es in der am Rande eines Treffens der Gruppe verbreiteten Erklärung. Die Weltwirtschaft werde demnach 2012 um 3,3 Prozent und 2013 um 3,6 Prozent wachsen.
"Die Schuldenstände bewegen sich in den meisten Industrieländern immer noch auf einem nicht nachhaltigen Niveau", hieß es in dem Text weiter. Um Vertrauen wiederherzustellen und Wachstums- und Beschäftigungsaussichten zu verbessern, müssten konsequente Maßnahmen zur "situationsgerechten finanzpolitischen Konsolidierung" ergriffen werden, die mit Strukturreformen einhergehen müssten.
(APA/Reuters)