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Desigual: Zehn neue Geschäfte in Österreich

Desigual: Zehn neue Geschäfte in Österreich
Desigual: Zehn neue Geschäfte in Österreich(c) EPA (SERGIO BARRENECHEA)
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Der spanische Konzern erwartet in den kommenden Jahren ein Wachstum von bis zu 30 Prozent. Charakteristisch für Desigual-Mode sind farbenfrohe Designs.

Wien/Apa. Vor zwei Jahren hat die erste Filiale des spanischen Modekonzerns „Desigual“ in Österreich eröffnet, derzeit gibt es neun Geschäfte. In den kommenden zwei Jahren sollen zehn weitere folgen – und zwar in Graz, Salzburg, Linz und Innsbruck. Am Montag wird die Eröffnung eines neuen „Flagshipstores“ auf der Wiener Mariahilfer Straße offiziell gefeiert.

Desigual wurde 1984 von dem in Spanien lebenden, gebürtigen Schweizer Thomas Meyer gegründet. Seine Vision: Menschen könnten sich „anders“ kleiden, nämlich mit Stücken, die positive Emotionen hervorrufen und erschwinglich sind. Charakteristisch für Desigual-Mode sind farbenfrohe Designs.

 

2014: eine Milliarde Umsatz

Der erste Desigual-Shop eröffnete auf Ibiza. 2007 startete die internationale Expansion mit einem Geschäft in London. 2010 kam Österreich an die Reihe.

Hier wird die Marke in eigenen Filialen, in Multi-Brand-Stores und in Kaufhäusern geführt. Jüngst öffneten die Filialen in den Shoppingzentren „Plus City“ in Pasching bei Linz und „G3“ in Gerasdorf bei Wien.

Ende 2011 gab es Desigual in 72 Ländern – konkret in 275 Filialen, in 7000 Multi-Brand-Stores und 1800 Kaufhäusern. In den kommenden zwei Jahren sollen in Europa 100 neue Filialen aufsperren. Der Umsatz lag 2011 bei 566 Mio. Euro. 60 Prozent der Erlöse wurden mit Frauenkleidung gemacht, 14 Prozent mit Männerkleidung, acht Prozent mit Kinderbekleidung, 15 Prozent mit Accessoires und drei Prozent mit Schuhen. Für 2012 rechnet Desigual mit einem Wachstum von 24Prozent beziehungsweise mit einem Umsatz von 700 Mio. Euro. In den kommenden Jahren wird mit einem Plus zwischen 20 und 30 Prozent gerechnet. 2014 soll die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro erreicht werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.11.2012)