Prickelnde Chemie: „Triest“

(c) Mirjam Reither
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Stipsits und Rubey erhalten für ihr erste Programm gleich den Österreichischen Kabarettpreis.

Sie spielen mit Schwarz und Weiß, sie spielen mit der Realität und dem Irrsinn. Dem Zuseher wird bei „Triest“ nicht fad, egal, ob er es zum ersten oder dritten Mal sieht. Für ihr Duodebüt haben Thomas Stipsits und Manuel Rubey heuer den Österreichischen Kabarettpreis gewonnen. Das perfekte Timing der Sketches und die prickelnde Chemie zwischen den jungen Herren können Grazer am 13. 11. im Theatercafé bestaunen. In Wien steht Thomas Stipsits derzeit solo auf der Bühne, am 11. 11. im Kabarett Niedermair mit „Bauernschach“, einem verrückten Thriller mitten in der winterlichen Einöde des Burgenlands. Stipsits ist beim Wintermärchen gar nicht kühl, sondern kommt beim flotten Wechsel der Figuren ordentlich ins Schwitzen. Apropos Kabarettpreis: Der Gewinner des Förderpreises, Hosea Ratschiller, erobert mit seiner brillanten Tragikomödie „Das gehört nicht hierher“ am 16. 11. sogar München, genauer: die Lach- und Schießgesellschaft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.11.2012)

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