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Israel feuert auf Ziel in Syrien

Israelische Panzer nahe der Grenze zu SyrienAP
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Die israelische Armee beschießt "mobile Artillerie", nachdem eine Granate auf den Golan-Höhen eingeschlagen ist. Am Sonntag gab sie bereits Warnschüsse ab.

Der Konflikt an den Grenzen Syriens zu Israel und der Türkei verschärft sich. Die israelische Armee hat am Montag nach dem Einschlag einer aus Syrien kommenden Granate auf den Golan-Höhen zurückgeschossen und dabei "mobile Artillerie" getroffen. Ob dies Ziele der Rebellen oder des syrischen Regimes betroffen hat, wurde nicht bekannt. Die von syrischer Seite abgefeuerte Granate richtete auf den Golan-Höhen keinen Schaden an.

Erst am Sonntag hatte eine aus Syrien abgeschossene Granate einen israelischen Militärposten auf den Golan-Höhen getroffen. Die israelische Armee feuerte daraufhin aber mehrere Warnschüsse ab - es handelte sich um die ersten Schüsse in Richtung syrischer Streitkräfte seit dem Jom-Kippur-Krieg von 1973. Regierungschef Benjamin Netanyahu warnte daraufhin, Israel beobachte sehr genau die Ereignisse an seiner Grenze zu Syrien und sei auf alle Eventualitäten eingestellt.

Verletzte in der Türkei

An der Grenze zur Türkei bombardierte die syrische Luftwaffe am Montag die Stadt Ras al-Ain. Mindestens vier Syrer wurden dabei laut Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi getötet, zahlreiche teilweise lebensgefährlich verletzt. Auch auf türkischer Seite wurden drei Personen verletzt. Als Reaktion stiegen türkische F-16-Kampfjets auf, um die Grenze zu schützen, berichteten türkische Medien.

"Die Nato wird alles Nötige unternehmen, um die Türkei als unseren Verbündeten zu schützen und zu verteidigen", betonte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussenam Montag. In der vergangenen Woche hatte es Spekulationen über eine mögliche Stationierung von Patriot-Raketen der Nato in der Türkei gegeben. Das Militärbündnis dementierte das jedoch.

(APA/Reuters/AFP)