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Moody's sieht Irland noch nicht über dem Berg

Moodys sieht Irland noch
(c) Sonja Spitzer
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Wenn das gegenwärtige Unterstützungsprogramm 2013 ausläuft, werde das angeschlagene Land wohl noch weiter Hilfe brauchen.

Irland benötigt nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's wahrscheinlich zusätzliche Finanzhilfen von seinen internationalen Geldgebern. Wenn das derzeitige Programm im nächsten Jahr auslaufe, brauche das angeschlagene Euro-Mitgliedsland vorbeugend wohl noch Unterstützung, teilte die US-Agentur am Dienstag mit. Moody's hatte im vergangenen Jahr die Kreditwürdigkeit Irlands auf Ramschniveau herabgestuft.

Sie senkte die Bonitätsnote des hoch verschuldeten Staates um eine Stufe auf "Ba1". Der Ausblick blieb negativ. Die Probleme der heimischen Banken hatten Irland als erstes Land unter den Euro-Rettungsschirm EFSF gezwungen. Im Gegenzug für Hilfen von 85 Milliarden Euro verpflichtete sich die Regierung zu umfangreichen Reformen.

Die Regierung in Dublin geht dagegen davon aus, dass das Land kein zweites Rettungspaket benötigt. Fünf von sechs im September von Reuters befragte Volkswirte halten ebenfalls weitere Finanzhilfen für überflüssig.

(APA/Reuters)