Im Keller: Pinot Noir aus der Schweiz

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Ursprünglich hat Tom Litwan mit Wein wenig am Hut gehabt.

Ursprünglich hat Tom Litwan mit Wein wenig am Hut gehabt. Er lernte Maurer und mit seinem Beruf auch ein wenig die Welt kennen. Von seiner Schweizer Heimat verschlug es ihn ins Burgund. Und dort: eh schon wissen. Vor ein paar Tagen trank ich also einen Pinot Noir Elfingen Rüeget 2010 von Tom Litwan. Und da muss ich schon sagen: Dieser Ausflug ins Französische hat sich wirklich ausgezahlt. Weil Tom hat nämlich mit der Maurerei ziemlich schnell aufgehört, ist zurück nach Schinznach im Karton Aargau und hat angefangen, Wein zu keltern. Das war 2006. Zwischendurch hat er natürlich viel über Wein gelernt und studiert. Sein kleines, biodynamisch bewirtschaftetes Weingut bringt auch einen sehr guten Riesling-Silvaner hervor. Egal. Sein Pinot Noir ist genau jene Art von Wein, die ich hierzulande nur jenen empfehlen möchte, die Pinot Noir in seiner Reinkultur lieben und schätzen. Also wenig Tannine, dafür umso mehr Frucht. Also weniger Alkohol, dafür umso mehr Eleganz. Also weniger Farbe, dafür umso mehr Charakter. Ein Pinot Noir für Hedonisten. Also.

Weingut Tom Litwan, www.litwanwein.ch; 30 Euro bei Vinothek Wagner.

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