Macher von Anti-Islam-Film bereut nichts

Macher AntiIslamfilm bereut nichts
Proteste gegen den Anti-Islam-Film in Pakistan(c) EPA

Er habe die Wahrheit über Mohammed enthüllen wollen, sagt Youssef. Sein Schmähfilm löste im September weltweite Proteste mit Todesopfern aus.

Der Macher des Anti-Islam-Films, der weltweite Proteste von Muslimen ausgelöst hatte, bereut die Beleidigungen des Propheten Mohammed nicht. Mark Basseley Youssef erklärte in einem Interview mit der "New York Times", er habe sich nach dem Amoklauf eines Muslimen auf der Militärbasis Fort Hood in Texas dazu entschlossen, bei dem 2009 13 Menschen getötet wurden.

Der aus Ägypten stammende koptische Christ war Anfang November wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. In dem über seinen Anwalt schriftlich geführten Interview äußerte er sich zum ersten Mal öffentlich, seit sein Film im September zu einer Welle der Empörung in der islamischen Welt geführt hatte.

Mit dem Schmähfilm habe er die "tatsächliche Wahrheit" über Mohammed enthüllen und die Gewalt aufzeigen wollen, die "im Zeichen Allahs" geschehe. In dem Film wird der Prophet als Weiberheld, Killer und Kinderschänder verunglimpft. "Bevor ich das Skript verfasst habe dachte ich, ich sollte mich auf einem öffentlichen Platz verbrennen um das amerikanische Volk und die Völker der Welt diese Botschaft wissen zu lassen, an die ich glaube", sagte Youssef.

(APA)

Mehr erfahren

Piano Position 1