FMA vs. GEA: Staudinger soll 2000 Euro Strafe zahlen

Finanzmarktaufsicht ermittelt gegen Waldviertler Werkstaetten
Finanzmarktaufsicht ermittelt gegen Waldviertler Werkstaettendapd
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Der Schuhproduzent wurde von der Finanzmarktaufsicht aufgefordert, eine Strafe zu zahlen und sein illegales Finanzierungsmodell einzustellen.

Die Waldviertler Schuhfabrik GEA ist von der Finanzmarktaufsicht (FMA) aufgefordert worden, ihr Finanzierungsmodell einzustellen und 2000 Euro Strafe für vergangene Verstöße zu berappen. Dies bestätigt GEA-Chef Heini Staudinger am Dienstag der APA. Die Finanzmarktaufsicht hat gegen das Unternehmen zwei Bescheide erlassen. Der Strafbescheid für vergangene Verstöße beläuft sich zunächst auf die vergleichsweise niedrige Summe von 2000 Euro. Im Unterlassungsbescheid wird GEA aufgefordert, die drei Millionen Euro an die Geldgeber zurückzugeben, sagte Staudinger.

"Team von Power-Juristen"

Gegen beide Verfügungen will er in die Instanz gehen. "Wir haben ein Team von Power-Juristen, die sich gerade Strategien überlegen", so Staudinger zur APA.

Im Unterlassungsbescheid sei von "sechs Wochen die Rede, aber das ist unklar formuliert", so der Waldviertler Unternehmer. "Ich lasse mir mein erfolgreiches Modell jedenfalls nicht hinmachen."

(APA)

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