Pensionskassen verwalten 16,1 Mrd. Euro

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Bis September dieses Jahres erzielten die österreichischen Pensionskassen ein Plus. Das gab die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Dienstag bekannt. Die Auswirkung auf die Pensionshöhe ist allerdings offen.

Wien/b. l. Nun ist es offiziell: Die Pensionskassen haben in den ersten neun Monaten dieses Jahres eine Anlageperformance von 6,5 Prozent erzielt. Das gab die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Dienstag bekannt. In Summe verwalteten die Kassen per Ende September ein Vermögen von 16,1 Mrd. Euro. Die betrieblichen Kollektivversicherungen, ein Alternativprodukt zu den Pensionskassen, saßen auf 532 Mio. Euro.

808.600 Österreicher haben Anspruch auf eine Zusatzpension aus einer Pensionskasse oder beziehen bereits eine. Ihr Arbeitgeber zahlt regelmäßig für sie ein, dafür bekommen sie später eine Extrapension. Ob diese steigt oder fällt, hängt vor allem vom Veranlagungsertrag der Kassen im vorangegangenen Jahr ab.

Als die Kassen im Vorjahr ein Veranlagungsminus von drei Prozent hinnehmen mussten, wurden in der Folge zwei Drittel der Pensionen gekürzt. Das Plus in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres hat meist keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Pensionshöhe. Ob die Zusatzrente erhöht oder gesenkt wird, hängt vor allem vom Ertrag des gesamten Vorjahres ab.

Das Vermögen besteht zu 51,3 Prozent aus Anleihen, 28,8 Prozent aus Aktien und 10,4 Prozent aus Guthaben bei Banken. Der Rest entfällt auf Sonstiges, etwa Immobilien oder Kredite.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.12.2012)

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