US-Börsen im Verlauf überwiegend fester

Marktbericht. Bankenwerte notieren sehr fest. Nasdaq ist im Minus. Apple-Titel schwächelt.

New York.  Die New Yorker Aktienbörse hat am Mittwoch im Verlauf mit überwiegend festeren Kursen tendiert. Händler verwiesen für das Plus im Dow auf Hoffnungen über eine baldige Einigung im Haushaltsstreit. "Alles dreht sich um das Thema Fiskalklippe", sagte ein Marktteilnehmer. Von den insgesamt eher positiv ausgefallenen Konjunkturdaten waren zuvor kaum Impulse ausgegangen.

Bis 19.15 Uhr zog der Dow Jones 129,19 Zähler oder 1,00 Prozent auf 13.080,97 Einheiten an. Der S&P-500 Index erhöhte sich um 7,34 Punkte oder 0,52 Prozent auf 1.414,39 Zähler. Der Nasdaq Composite Index gab hingegen um 9,20 Zähler oder 0,31 Prozent auf 2.987,49 Einheiten ab.

Unter den Standardwerten waren die Blicke zur Wochenmitte auf die Titel der Citigroup gerichtet, die deutlich um 6,42 Prozent auf 36,49 US-Dollar angezogen. Sie profitierten damit von der Ankündigung, dass im Rahmen des Umbaus der Großbank 11.000 Stellen wegfallen sollen. Der Bankensektor war im Zuge dessen insgesamt gefragt: Aktien der Bank of America gehörten im Dow Jones mit plus 5,05 Prozent zur den Favoriten. Der Citigroup-Rivale baut bereits massiv Jobs ab.

Hewlett-Packard gewannen um 4,51 Prozent auf 14,14 Dollar. Sehr gefragt waren außerdem die Anteile von Travelers mit plus 4,62 Prozent: Trotz der Belastungen durch die Schäden des Hurrikans "Sandy" sieht sich der Versicherer mit der eigenen Schadenprognose wieder in sicherem Fahrwasser. Das nach der Katastrophe zunächst ausgesetzte Aktienrückkaufprogramm soll nun wieder aufgenommen werden.

Für die Schwäche an der Nasdaq wurden vor allem die schwachen Apple-Aktien verantwortlich gemacht. Als Schlusslicht im Nasdaq 100 sackten die schwergewichtigen Aktien um mehr als vier Prozent ab. Begründet wurde dies mit den Aussagen eines Marktforschungsunternehmens, wonach der Anteil des Technologiekonzerns im Tablet-Markt bis 2016 auf weniger als die Hälfte sinken könnte.

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