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Rekordtemperaturen mit 18,2 Grad in Vorarlberg

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SymbolbildAPA

Heuer gab es den wärmsten 24. Dezember seit mehr als 60 Jahren in Österreich. In Russland herrschen andere Extreme.

Milde Luft vom Atlantik und Föhn bescheren uns ungewöhnlich milde Weihnachten. Am Montagnachmittag gab der Föhn noch einmal ordentlich Gas: In Brand wurden laut ZAMG 18,2 Grad gemessen. Gerhard Hohenwarter von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): "Seit wir in Österreich ein flächendeckendes Stationsnetz haben, also seit Ende des zweiten Weltkrieges, war es an einem 24. Dezember noch nie so warm wie heute."

Der bisherige Rekord für einen 24. Dezember stammt aus 2009 mit 16,5 Grad in Weyer in Oberösterreich. Selbst im Hochgebirge war es heute, Montag, extrem mild. Auf der Idalpe in Ischgl hatte es in 2323 Metern Seehöhe 8,3 Grad, auf der Schmittenhöhe in Salzburg in 1956 Metern Seehöhe 9,5 Grad.

123 Kälte-Tote in Russland

In Russland herrschen andere Bedingungen. Die schweren Dezemberfröste haben bisher mindestens 123 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 1700 Kälteopfer hätten medizinische Versorgung benötigt. Etwa 880 Menschen befinden sich noch in Kliniken. Kritiker bemängeln, dass bei teilweise weit unter minus 30 Grad vor allem für Obdachlose kaum Notunterkünfte bereitstehen.

(APA)

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