Weihnachtsfriede an den Börsen

Börseschluss. Am Heiligen Abend ist der Handel an den europäischen Börsen in sehr ruhigen Bahnen verlaufen, und die Umsätze blieben gering.

New York/Frankfurt am Main. Am Heiligen Abend ist der Handel an den europäischen Börsen in sehr ruhigen Bahnen verlaufen, und die Umsätze blieben gering. In Paris und London waren die Börsen nur einen halben Tag geöffnet. Auch in den USA gibt es einen verkürzten Handel. In Deutschland und Wien blieben die Märkte ganz geschlossen. Auch in Japan wurde wegen eines Feiertages nicht gehandelt. Der Kurs des Euro stieg am Montag auf 1,32 US-Dollar.

Die europäische Gemeinschaftswährung war im Handel in New York zuletzt 1,3210 US-Dollar wert. Im asiatischen Handel hatte der Eurokurs zeitweise 1,3168 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs später auf 1,3218 (Freitag: 1,3209) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7565 (0,7571) Euro.

Vor allem die grundsätzliche Bereitschaft des scheidenden italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti, nach den Wahlen Ende Februar erneut die Regierung zu führen, habe den Euro gestützt, sagten Händler in London. Die wachsende Erwartung, dass es im laufenden Jahr nicht zu einer Einigung im US-Haushaltsstreit kommt, sorge jedoch für Verunsicherung. Nach Einschätzung von US-Senator Joseph Lieberman werden Demokraten und Republikaner vor dem Jahresende wahrscheinlich keine Lösung finden. Einigen sich Regierung und Republikaner nicht bis Silvester, treten in den USA massive Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Kraft. Diese könnten die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.