Die Inflationsrate bleibt höher als geplant, in Italien lag sie im Jahr 2012 sogar bei drei Prozent.
Wien/Jil. Auch zum Jahresende lag die Teuerung in der Eurozone höher, als es der EZB lieb ist: im Dezember bei 2,2 Prozent. Die Europäische Zentralbank, deren Hauptaufgabe die Wahrung der Preisstabilität ist, strebt eigentlich eine Inflationsrate von „unter, aber knapp bei zwei Prozent“ an – wie die Definition von „Preisstabilität“ in der Eurozone von ihr verlangt. Am stärksten gestiegen sind im Dezember die Preise für Energie: um 5,2 Prozent.
In Italien ist die Inflationsrate im Jahr 2012 auf drei Prozent geklettert und damit auf den höchsten Stand seit 2008. Das italienische Statistikamt führt den Anstieg der Teuerung auf die steigenden Lebensmittelpreise zurück. Im Juli ist eine Erhöhung der Mehrwertsteuer geplant, was die Inflation anheizen könnte.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.01.2013)