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Anleger erstreitet vier Millionen

Die ehemalige Constantia Privatbank muss zahlen.

Wien/Eid. Klagen geschädigter Anleger im Gesamtwert von 308 Mio. Euro sind in der Causa Immofinanz anhängig. Sie betreffen das „große“ Verfahren um Betrug, Untreue und Marktmanipulation, in dem die Staatsanwaltschaft Wien noch ermittelt. Es gibt aber schon Urteile in Anleger-Causen. Das jüngste, noch nicht rechtskräftige Urteil fiel am Donnerstag am Handelsgericht Wien. Der Oberste Gerichtshof hatte das Verfahren an das Handelsgericht zurückverwiesen.

Ein von der Kanzlei Kerres Partners vertretener Anleger hat durchgesetzt, dass ihm die Constantia Privatbank (CPB, jetzt Aviso Zeta Bank) den ab 2007 entstandenen Schaden mit Immofinanz- und Immoeast-Aktien von knapp vier Mio. Euro samt vier Prozent Zinsen zurückzahlt. Das Gericht begründet das Urteil mit mangelnder Sorgfalt der ehemaligen CPB bei der Beratung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.01.2013)