Auch die europäischen Leitbörsen präsentierten sich mit leicht freundlicher Tendenz.
Die Wiener Börse hat sich am Donnerstag im frühen Handel bei schwachem Anfangsvolumen mit etwas höheren Kursen gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2385,82 Punkten nach 2380,64 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Plus von 5,18 Punkten bzw. 0,22 Prozent.
Auch die europäischen Leitbörsen präsentierten sich mit leicht freundlicher Tendenz. International stehen die EZB-Zinssitzung und der beginnende EU-Finanzgipfel im Blickfeld.
Am heimischen Markt rückten auf Unternehmensebene die vorgelegten 9-Monatszahlen voestalpine und Do&Co in den Fokus. Die Stahlaktie sank um 0,81 Prozent auf 26,78 Euro, nachdem voestalpine in den ersten drei Quartalen Rückgänge beim Gewinn und Umsatz im Rahmen der Analystenerwartungen hinnehmen musste.
Das Cateringunternehmen Do&Co steigerte sowohl Gewinn als auch Umsatz wie von Experten prognostiziert um jeweils mehr als 20 Prozent. Für die weitere Entwicklung ist das Unternehmen zuversichtlich, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Wie bisher werden laufend mögliche Zukäufe evaluiert. Die Do&Co-Titel wurden bis dato noch nicht gehandelt. Am Vortag waren die Papiere bereits um mehr als drei Prozent angezogen.
Im Plus tendierten die Banken nach den klaren Vortagesverlusten. Erste Group steigerten sich um 0,92 Prozent auf 22,95 Euro. Raiffeisen legten moderat um 0,05 Prozent auf 30,08 Euro zu.
Unter den weiteren Schwergewichten verbesserten sich OMV-Anteilsscheine um 0,77 Prozent auf 30,26 Euro. Telekom Austria erhöhten sich um 0,27 Prozent auf 5,26 Euro.
Der ATX Prime notierte bei 1173,78 Zählern und damit um 0,19 Prozent oder 2,26 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 18 Titel mit höheren Kursen, 13 mit tieferen und drei unverändert. In vier Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 202.697 (Vortag: 537.148) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 5,767 (16,54) Millionen Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)