Marktvorschau. Gute Daten aus China könnten etwas stützen. Der APA-Consensus ist mit 2.335 Punkten unter dem Vortagesschluss. Der ATX ist gestern nach den Draghi-Äußerungen eingeknickt auf 2.367,81.
Wien. Heimische Aktienhändler erwarten die Eröffnung an der Wiener Börse am Freitag mit wenig veränderter Tendenz. Zu Handelsbeginn dürfte der ATX nach Händlerschätzungen rund einen Punkte unter dem Schluss-Stand vom Donnerstag (2.367,81) liegen. Im weiteren Tagesverlauf sehen Marktteilnehmer den ATX in einer Bandbreite zwischen 2.320 und 2.370 Einheiten. Der APA-Konsensus, die ATX-Prognose wichtiger Banken, geht von einem ATX-Schluss bei 2.335 Punkten aus.
Gute Vorgaben aus China
Positive Daten aus China könnten den europäischen Aktienmärkten zum Wochenschluss zu einem kleinen Erholungsversuch verhelfen, hieß es aus dem Handel. Die Außenhandelsdaten der Volksrepublik signalisierten ein sich beschleunigendes Wachstum in der Volksrepublik. Sowohl die Ausfuhren als auch die Importe legten nach Angaben der chinesischen Regierung zu Jahresbeginn kräftig zu.
Unternehmensseitig blieb die Nachrichtenlage bisher sehr ruhig. Von Konjunkturseite stehen unter anderem Zahlen zum deutschen Außenhandel sowie zur italienischen Industrieproduktion auf der Agenda. Jenseits des Atlantiks werden am Nachmittag noch Daten zur US-Handelsbilanz sowie zu den Lagerbeständen des Großhandels veröffentlicht.
Am Donnerstag hatte der heimische Leitindex 0,54 Prozent tiefer bei 2.367,81 Punkten geschlossen. Kursverluste an der Wall Street drückten im Späthandel europaweit auf die Aktienkurse. In den USA belasteten vor allem verhalten aufgenommene Konjunkturdaten. Zudem rückten die Aussagen von EZB-Chef Draghi in den Fokus.
In Wien schwächten sich am Vortag voestalpine um 2,59 Prozent auf 26,30 Euro ab, nachdem das Stahlunternehmen über die jüngsten 9-Monatszahlen berichtet hatte. Experten schrieben von im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Ergebnissen.