Kolumne

Vergiss das Universum!

Sprechblase
SprechblaseClemens Fabry
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Sprechblase Nr. 495. Warum das Fediversum von sich reden macht.

Jetzt könnte man sagen, „die Gesamtheit von Raum, Zeit und aller Materie und Energie“ sei auch nicht gerade nichts. Doch das eben beschriebene Universum ist heute scheinbar ebenso uninteressant wie das Multiversum. Per Definition ist das die Gesamtheit aller Universen.

Am Metaversum, von dem bis vor Kurzem so viel die Rede war, wird geschraubt. Gleichzeitig befassen sich viele Menschen und möglicherweise auch viele künstliche Intelligenzen mit dem – Achtung, Sprechblase – Fediversum. Diese Kombination aus Föderation und Universum bedeutet, dass dezentral organisierte Kommunikationskanäle wie Facebook, Twitter, Instagram, Mail und so weiter Inhalte untereinander austauschen.

Also noch mehr kommunizieren, aber nicht notwendigerweise mehr einander zuhören und miteinander reden.

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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