Umfrage

80 Prozent der Führungskräfte nutzen KI

Generative KI kann verschiedene Arten von Inhalten erzeugen, darunter Text, Bilder, Audio und synthetische Daten.
Generative KI kann verschiedene Arten von Inhalten erzeugen, darunter Text, Bilder, Audio und synthetische Daten.IMAGO/Pixsell
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Während die meisten Führungskräfte bereits regelmäßig generative KI-Tools nutzen, versuchen Mitarbeitende, Schritt zu halten.

12.800 Führungskräfte und Mitarbeitende in 18 Ländern befragte das Beratungsunternehmen Boston Consulting Group und fand heraus: 80 Prozent der Führungskräfte nutzen regelmäßig generative künstliche Intelligenz (KI) – verglichen mit nur 20 Prozent der Mitarbeiter.

Gut die Hälfte der Befragten (52 Prozent) sieht die Auswirkungen von KI auf die Arbeit optimistisch – das sind 17 Prozentpunkte mehr als 2018. Im Vergleich zu vor fünf Jahren ist die Besorgnis der Befragten stark zurückgegangen: von 40 auf 30 Prozent. Die Einstellung zu KI am Arbeitsplatz aber ist geografisch unterschiedlich: Optimistischer ist man in Brasilien (71 Prozent), Indien (60) und im Nahen Osten (58), weniger optimistisch ist man in den USA (46), den Niederlanden (44) und Japan (40). Gut ein Drittel sorgt sich davor, den eigenen Arbeitsplatz durch KI zu verlieren.

Weiterbildung wichtiger denn je

86 Prozent meinen, sich weiterbilden zu müssen, um den Veränderungen ihrer Arbeit durch KI gerecht zu werden, aber nur 14 Prozent geben an, bereits Schulungen besucht zu haben – verglichen mit 44 Prozent der Führungskräfte. Für 71 Prozent überwiegen die Vorteile der generativen KI. Aber sie wünschen sich, dass die Risiken beherrscht werden. Und 79 Prozent befürworten eine Regulierung der KI.

Anstatt auf eine KI-Regulierung zu warten, haben viele Unternehmen verantwortungsvolle KI-Programme entwickelt und eingeführt: 68 Prozent der Führungskräfte sind der Meinung, dass diese Programm Nutzen stiften, im Vergleich zu nur 29 Prozent der Mitarbeiter. (ere)

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