Diätologin Alice Angermann über Wasser, Schokolade und das Frühstück.
Ein hartes Ei, ein paar Längen Cabanossi, ein Kornspitz? Ein Packerl Studentenfutter, eine Banane, ein Schokoriegel? Bevor man seine Bergjause in den Rucksack packt, sollte man einmal eines tun: ordentlich frühstücken.
„Viele starten entweder mit einem schnellen Croissant oder gar nüchtern: Da kann ich im Rucksack gar nicht alles mitschleppen, was ich dann brauche“, sagt Alice Angermann, Diätologin und Bergwanderführerin in Innsbruck. „Bevor es losgeht, sollten die Speicher gut gefüllt sein.“ Wer schon unten genug getrunken hat, braucht am Berg nicht ganz so viel Wasser. „Und wenn die Kohlehydratspeicher gut aufgefüllt sind, kann man besser starten.“ Angermann empfiehlt Müsli, Porridge, Vollkornbrot, kurz: etwas Ballaststoffreiches, das den Blutzucker nicht nur kurzfristig hinaufschnalzt, sondern von dem der Körper länger etwas hat. Obst und Milchprodukte, ob tierisch oder nicht, sind auch kein Fehler, am wichtigsten sind aber die Kohlehydrate.