Analyse

ManCity: Wohin führt die Reise noch?

Die Stars von Manchester City wollen eine goldene Ära gestalten.
Die Stars von Manchester City wollen eine goldene Ära gestalten. Reuters / Molly Darlington
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Der erste Triumph in der Champions League soll für Manchester City nur der Startschuss in eine Ära der Dominanz sein. Trainer, Spieler, (finanzielles) Umfeld – Englands Serienmeister hat alle Trümpfe in der Hand.

Was Pep Guardiola im Anschluss an den größten Triumph der Klubgeschichte von Manchester City voller Euphorie in die Mikrofone sprach, könnte auch als Drohung an die Konkurrenz verstanden werden. „Es gibt Mannschaften, die die Champions League gewonnen haben und nach ein, zwei Saisonen verschwunden sind. Das ist es, was wir vermeiden müssen“, betonte der Coach der „Skyblues“ nach dem 1:0-Finalsieg gegen Inter Mailand. Und der 52-jährige Katalane fügte an: „Wer mich kennt weiß, dass das nicht passiert.“

Auch City-Stürmer Erling Haaland, der sich mit insgesamt zwölf Toren im Wettbewerb die Torjägerkrone sicherte, in Istanbul aber blass blieb (Matchwinner war Rodri), ist überzeugt. „In ein paar Tagen, gibt es nur noch einen Gedanken: ,Ich will das wieder schaffen‘“, so der 22-jährige Norweger.

Eine Ära der hellblauen Dominanz kündigt sich an – nach jener in England (wo City in dieser Saison auch Meister und Cupsieger wurde) auch in Europa. Immerhin verfügt der Klub dank seiner Besitzer aus Abu Dhabi über schier unbegrenzte finanzielle Möglichkeiten und kann nun auch befreit in der Fußball-Königsklasse aufspielen. Der Premierensieg sei „eine große Erleichterung für uns alle“, sagte Guardiola.

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