Nachwuchsförderung

 Elīna Garanča: „Das Adrenalin ist ein Hund“

Staatopern-Direktor Bogdan Roščić und Mezzo-Sopranistin Elīna Garanča bei der Präsentation des Kitzbühel-Programms.
Staatopern-Direktor Bogdan Roščić und Mezzo-Sopranistin Elīna Garanča bei der Präsentation des Kitzbühel-Programms. Caio Kauffmann
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Seit Jahren setzt sich Opernsängerin Elīna Garanča für junge Sängerinnen und Sänger ein – und gastiert mit ihnen im Juli in Kitzbühel. Erstmals ist nun in Tirol auch der Nachwuchs der Wiener Staatsoper mit dabei.

„Publikum ist Publikum“, sagt Elīna Garanča. Das Adrenalin sei immer da. Egal, ob man auf der Bühne der Wiener Staatsoper steht. Oder – so wie die lettische Mezzosopranistin vergangenen Donnerstagabend – beim Sommernachtskonzert in Schönbrunn, das von 84 TV-Stationen übertragen wurde. Oder aber auch im Stadtpark von Kitzbühel, umrahmt von Bergen und vor einen Publikum, das mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade vom Wandern zurückgekommen ist.

Denn genau dorthin, nach Kitzbühel, zieht es Garanča im Sommer: Mit dabei bei „Kitzbühel Klassik“ (5. bis 8. Juli) hat sie einige Nachwuchstalente aus der Opernwelt, die sie mit ihrem Programm „ZukunftsStimmen“ begleitet, fördert, berät. In dieser schwierigen ersten Zeit nach dem Studium, in der man vielleicht schon erste Bühnenerfahrungen sammelt, die aber noch von viel Unsicherheit geprägt ist. „Ich hoffe, ihnen auch ihre Ängste nehmen zu können“, sagt Garanča. „Ich möchte Österreich etwas zurückgeben, nachdem ich hier so viel bekommen habe“, sagt sie.

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