Medizinische Versorgung

Wiener Spitäler: Erster Streik seit 2016

Der erste Warnstreik findet in der Zentralen Notaufnahme der Klinik Ottakring statt. (Symbolbild)
Der erste Warnstreik findet in der Zentralen Notaufnahme der Klinik Ottakring statt. (Symbolbild)Ernst Weingartner/picturedesk.com
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Am 30. Juni legt das ärztliche Personal der Zentralen Notaufnahme der Klinik Ottakring die Arbeit nieder – der Warnstreik ist der Auftakt einer Reihe von Kampfmaßnahmen, die sich gegen die Stadt Wien richten.

Die Spitalsärzte Wiens machen Ernst. Am Freitag, 30. Juni werden die Ärztinnen und Ärzte der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Klinik Ottakring einen Warnstreik abhalten. Eine Maßnahme, die sich in den vergangenen Wochen abgezeichnet hat und der Auftakt von mehreren Arbeitsniederlegungen sein wird, sollten die Forderungen der Ärzte nicht erfüllt werden.

Zuletzt wurde in den Wiener Gemeindespitälern 2016 gestreikt. Damals ging es um die Einführung des neuen Arbeitszeitgesetzes für Ärzte, mit dem Einsparungen verbunden waren. Die Ärzte setzten sich mit ihren Forderungen weitgehend durch.

Ende 2022 und Anfang 2023 streikten die Ordens- sowie Privatspitäler im Zuge der Kollektivvertragsverhandlungen. Auch sie setzten ihre Forderung letztlich durch.


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