Kolumne

Wir können nichts dafür!

Sprechblase
SprechblaseClemens Fabry
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Sprechblase Nr. 496. Warum Umwelteinflüsse immer entscheidend sind.

Die einen tun sich leicht, indem sie menschliche Einflüsse auf den Klimawandel kleinreden oder ihn wahlweise für eine Verschwörung oder einen Mythos halten. Komplizierter ist es für die anderen, die die Dramatik mit ihren Auswirkungen auf die Umwelt erfasst haben und mehr oder weniger hoffnungsfroh versuchen, entgegenzuwirken: indem sie ihre Gewohnheiten und ihr Verhalten ändern oder an neuen, rettenden Technologien arbeiten.

Und wieder andere nutzen diese Situation ganz einfach aus. Etwa, indem sie sagen, dass – Achtung, Sprechblase – „Umwelteinflüsse“ es verunmöglicht hätten, eine bestimmte, zugesagte Leistung zu erbringen. Was man ihnen allerdings zugutehalten muss: Sie lügen nicht. Denn irgendeine Umwelt samt ihren Einflüssen ist immer ursächlich dafür, dass ein Vorhaben ge- oder misslingt.

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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